WM-Splitter - Coleen Rooney mit 15 Koffern

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Coleen Rooney glaubt an eine erfolgreiche WM von England - und dokumentiert dies durch ihr reichliches Koffersortiment. Am Dienstag kam die Ehefrau von Stürmerstar Wayne Rooney in Brasilien an. Sie, die Söhne Kai und Klay und ihre Entourage reisten laut "Daily Mail" mit 15 Gepäckstücken. Nach ihrer Ankunft twitterte Coleen Rooney über all die Sachen, die ihre Kinder benötigen: "Windeln, Milch, Spielzeuge, Flaschen, Tücher, und viel Kleidung, um bis zum Ende des Turniers zu bleiben!! Ich habe Glauben und unterstütze mein Land!!"

 

Bayern Münchens Trainer Josep Guardiola plant einem Zeitungsbericht zufolge einen Abstecher zur WM in Brasilien, um Argentiniens Torjäger Lionel Messi zu treffen. Der Coach wolle sich am 25. Juni die Partie Argentinien gegen Nigeria in Porto Alegre anschauen und danach Messi in der Umkleidekabine besuchen, berichtete am Mittwoch die spanische Sportzeitung "Sport". Am Tag nach dem Spiel wird der Bayern-Coach in Buenos Aires einen Vortrag zum Fortgang der WM halten. In seiner Zeit als Trainer beim FC Barcelona hatte Guardiola eine enge Beziehung zu dem argentinischen Ausnahmespieler aufgebaut.

 

Für den ehemaligen Goalgetter Gerd Müller steht fest, dass Thomas Müller der nächste WM-Rekordtorschütze wird. "Ich bin mir sicher, dass sich Thomas Müller den Torrekord holt, denn er hat ja noch zwei bis drei weitere Weltmeisterschaften vor sich", so Gerd Müller, der Schütze des entscheidenden Treffers im WM-Finale 1974 (Deutschland - Niederlande 2:1). Thomas Müller (25) ist nach dem Hattrick gegen Portugal bei acht WM-Toren angelangt. Mit 15 Treffern liegt Brasiliens Ronaldo in der ewigen WM-Torschützenliste vor den Deutschen Miroslav Klose und Gerd Müller (je 14).

 

Der frühere argentinische Torjäger Diego Maradona hat der brasilianischen Nationalelf nach dem 0:0 gegen Mexiko bei der WM ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. "Wenn es einer der Favoriten sein möchte, muss Brasilien sich stark verbessern", befand der 53-Jährige am Dienstagabend im venezolanischen TV-Sender Telesur. "Ich habe erkannt, dass Mexiko auf Augenhöhe gegen Brasilien spielen kann, denn ohne Neymar versteht es Brasilien nicht, anzugreifen."

 

Pele hat die erste Spielhälfte der Partie Brasilien gegen Mexiko (0:0) nicht live gesehen, sondern nur via Autoradio verfolgt. "Ich habe mitgelitten. Erstmals habe ich die erste Halbzeit eines Spiels der Brasilianer in einem Auto mitanhören müssen. Wir sind im Stau gesteckt", erzählte der 73-Jährige. Es war aber bereits das zweite Mal bei dieser WM, dass er es nicht rechtzeitig ins Stadion geschafft hatte und auf die Radioübertragung angewiesen war.

 

Louis van Gaal hat die Position der Trainerbänke im WM-Stadion von Porto Alegre kritisiert. Der Bondscoach bemängelte vor der Partie der Niederlande gegen Australien im Estadio Beira-Rio am Mittwoch, dass sein Arbeitsplatz viel zu tief liege. "Ich kann nichts sehen", sagte van Gaal. "Genau an der Mitte sitzt ein Kameramann. Der nimmt allen Trainern die Sicht", schimpfte van Gaal. Er intervenierte deshalb noch während des Abschlusstrainings am Dienstag beim Verantwortlichen der Arena. "Man bist gezwungen, zu stehen. Aber ich bin ein sitzender Coach", sagte der 62-Jährige.

 

Russlands Staatschef Wladimir Putin wird nach einem Bericht der Zeitung "Iswestija" zur Schlussfeier der WM nach Brasilien reisen. Aus dem Kreml gab es vorerst keine offizielle Bestätigung. Russland ist Veranstalter der nächsten WM 2018, und Putin wird von Staatspräsidentin Dilma Rousseff und der FIFA offiziell diese Rolle übertragen. Russland hat nach ursprünglichen Planungen 20 Milliarden Dollar (14,75 Mrd. Euro) für den Bau von Stadien und Infrastrukturverbesserungen veranschlagt. Die Zeitung "Vedomosti" berichtete, dass diese Summe wegen gestiegener Baukosten nicht ausreichen werde. Zudem soll Putin fünf Monate nach den Winterspielen von Sotschi die olympische Fahne an den Bürgermeister von Rio übergeben, wo 2016 die nächsten Sommerspiele stattfinden.

 

Starker Nebel hat am Dienstag den Flugverkehr in Rio de Janeiro behindert und zum Ausfall zahlreicher Flüge geführt. Einige WM-Fans saßen auf dem innerstädtischen Airport Santos Dumont fest und verpassten sowohl ihren Flug als auch ein WM-Spiel. "Wir wollen unser Geld zurück. Diese Situation ist absurd. Wir haben den Flug bezahlt und darauf gezählt, dass wir rechtzeitig zum Spiel in Belo Horizonte sind", sagte die 27-jährige Belgierin Maxime Clement, die den 2:1-Sieg ihres Teams gegen Algerien verpasste. Rund 30 Flüge fielen nach Angaben der Nachrichtenagentur Agencia Brasil aus.

 

US-Vizepräsident Joe Biden hat bei seinem Besuch in Brasilien am Dienstag die Leistung des Landes für die Fußball-WM gewürdigt. "Brasilien hat eine unglaubliche Arbeit geleistet. Wir wollen unsere Unterstützung für die Bevölkerung und das Land zeigen, das die Spiele ausrichtet", sagte Biden, der sich am Montag den 2:1-Sieg der USA über Ghana mit einer Nichte und einer Enkelin in der Arena das Dunas in Natal angeschaut hatte.

 

Ausgelassener Jubel nach dem Sieg Belgiens gegen Algerien am Dienstag hat einen Fan in Brüssel das Leben gekostet. Der 41-Jährige war auf eine Statue geklettert und verlor das Gleichgewicht, als er eine belgische Fahne schwenkte. Beim Sturz erlitt der Mann schwere Verletzungen, denen er Mittwochfrüh im Spital erlag.

Die Arena da Amazonia ist ein herrlicher Bau in Manaus. Doch auf einem Stadtplan, der vom Tourismuszentrum vertrieben wird, ist die WM-Arena gar nicht eingezeichnet. Stattdessen wird an dem Ort, wo der millionenschwere Bau heute steht, noch das alte Rund geführt. Nämlich das Estadio Vivaldo Lima, das für den neuen Fußballtempel abgerissen wurde.


Der Küchenchef der japanischen Nationalmannschaft bringt reichlich Fisch und Kohlenhydrate auf den Tisch. "Ich biete den Spielern innerhalb von 30 Minuten nach der Partie immer einen Reisball an. Die Kohlenhydrate helfen gegen Muskelschäden", erklärt Teruyoshi Nishi. Der 52-Jährige ist seit zehn Jahren Küchenchef von Nippon und schaute sich dieses Prinzip kurz vor der WM 2010 in einem Freundschaftsspiel gegen England ab. Die "Three Lions" aßen damals nach Schlusspfiff in der Kabine Nudeln und Sandwiches.

 

Sony hat nun auch das offizielle Album zur Fußball-WM in Brasilien veröffentlicht: Nicht fehlen durfte auf der 15 Songs umfassenden CD (plus zwei Bonus-Lieder) natürlich der offizielle WM-Song "We are one" mit Pitbull feat. Jennifer Lopez & Claudia Leitte. Vertreten sind u.a. auch Shakira mit "La la la", Ricky Martin mit "Vida" sowie Santana & Wyclef Jean feat. Avicii & Alexandre Pires mit "Dar um Jeito (We will find a way)". In dem Booklet sind neben den Lyrics auch die Kurzporträts der zwölf WM-Schauplätze zu finden.

 

Mit Barack Obamas berühmtem Wahlkampfslogan will Algeriens Präsident Abdelaziz Bouteflika das Nationalteam seines Landes bei der WM anfeuern. "Yes we can!", schrieb der 76-Jährige an die algerischen Kicker, wie die "L'Equipe" berichtete. Um ihre Mannschaft zu unterstützen, sind Tausende algerische Fans nach Brasilien gereist. Sollten die Nordafrikaner in die nächste Runde kommen, können ihre Anhänger auf finanzielle Unterstützung hoffen: Die algerische Regierung hat angekündigt, sich an den Reisekosten zum Achtelfinale zu beteiligen.


Die mexikanischen WM-Fans gaben fast alles, um in letzter Minute doch noch irgendwie an ein Ticket für das Spiel Brasilien gegen Mexiko zu kommen. "Tausche Reisepass mit US-Visum gegen Eintrittskarte", rief Ivan Rodriguez aus Mexiko-Stadt den Passanten in Fortaleza wenige Stunden vor dem Spiel des WM-Gastgebers gegen sein Land zu. "Ich weiß nicht, was ich schon alles angeboten habe, um an ein Ticket zu kommen, ich schäme mich, es zu sagen", sagte der 30-Jährige.


Nach dem 3:0 gegen Griechenland hat Kolumbiens Nationaltrainer Jose Pekerman am Sonntag bei der Stichwahl um die kolumbianische Präsidentschaft zahlreiche Wähler für sich gewonnen. Viele der 403.000 für ungültig erklärten Stimmen waren mit Pekermans Namen über den der beiden offiziellen Kandidaten beschriftet, wie der TV-Sender Telepacifico berichtete. Bei dem Urnengang gewann Staatschef Juan Manuel Santos die Wiederwahl mit 51 Prozent der Stimmen gegen 45 Prozent seines rechten Rivalen Oscar Ivan Zuluaga.


Wegen Beschimpfungen nach der WM-Auftaktniederlage gegen die Schweiz hat Ecuadors Fußball-Nationalspieler Michael Arroyo sein Twitter-Konto geschlossen. Er bat die Nutzer, keine Nachrichten mehr zu schreiben und verabschiedete sich dann mit "Bay".

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