SPLITTER: Griechen verzichten auf Prämien

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Egal ob aus den Teamcamps, von den Trainingsplätzen, direkt aus dem Stadion oder vom Geschehen rundum des Turniers - hier findest du täglich die kuriosesten und wichtigsten WM-Splitter:

 

Griechenlands Fußballer verzichten nach dem Achtelfinal-Aus gegen Costa Rica auf ihre Prämie. In einem Brief an den griechischen Regierungschef Antonis Samaras baten die Spieler stattdessen darum, dass diese Gelder für den Bau eines neuen Trainingsgeländes für die Nationalmannschaft verwendet werden. Samaras hat den Vorschlag positiv aufgenommen, hieß es.



In Rio de Janeiro wird am 20. Jahrestag seines Todes an Andres Escobar gedacht. Am 2. Juli 1994 wurde der beliebte kolumbianische Fußballer nach seinem verhängnisvollen Eigentor bei der WM in den USA und der Rückkehr in die Heimat in Medellin ermordet. "Wir werden niemals aufhören, an ihn zu denken oder zu fühlen, dass er einer von uns war", betonte der frühere Nationalspieler Jorge Bermudez. "Jeder kolumbianische Sieg wird auf eine gewisse Art auch seiner sein." Das neue Team mit dem Shootingstar James Rodriguez feierte nun mit dem Einzug ins Viertelfinale einen historischen Erfolg, nicht nur für die Familie des damaligen Helden ist die Tragödie aber weiterhin unvergessen.



Die eine Wange traditionell bemalt, auf der anderen die grün-gelb-blaue Flagge - so schmücken sich derzeit die Bewohner des kleinen Dorfes Tupe nahe Manaus im brasilianischen Regenwald. "Wir unterstützen unsere Mannschaft noch mehr, wir sind schließlich noch brasilianischer als der Rest, denn wir waren als erste da", scherzte Dorfvorsteher Raimundo Veloso Vaz. Im Wald empfangen die Dorfbewohner die Touristen an ihrer rituellen Kultstätte aus Holz und Palmblättern. Am Abend sind die Besuchergruppen wieder verschwunden. Die Dorfbewohner versammeln sich vor einem mit einem Generator betriebenen Flachbildschirm, trinken Bier und drücken Brasilien die Daumen.



Mexicos Teamchef "El Piojo" (Die Laus) Miguel Herrera soll die Geschicke der "Tri" bis 2018 leiten. "Der Tisch ist gedeckt, damit alles in den nächsten vier Jahren so bleibt, wie es ist", sagte der Sportdirektor des mexikanischen Fußballverbandes, Hector Gonzalez Inarritu, nach der Rückkehr der Mannschaft in Mexiko-Stadt. "Für uns ist die Kontinuität das Ideale", fügte er hinzu. Herrera und sein Team wurden von Tausenden Menschen am Flughafen begrüßt. "Mexiko wird für mich immer Priorität haben", meinte Herrera.



Mühsamer Sieg, aber neuer Rekord: Mit 28,21 Millionen Zuschauern stellte die deutsche Nationalmannschaft bei ihrem 2:1 über Algerien (Marktanteil: 85,1 Prozent) einschließlich Verlängerung im ZDF eine neue TV-Bestmarke während der laufenden Fußball-WM auf.



Für Diego Maradona hat weder Deutschland noch Frankreich das Zeug zum Angstgegner. "Frankreich ist kein Albtraum, gegen Frankreich kann man gut gewinnen", sagte die argentinische Fußball-Ikone in seiner TV-Sendung "De Zurda". Die "Equipe tricolore" und die DFB-Auswahl treffen am Freitag im WM-Viertelfinale aufeinander, der Sieger der Partie könnte erst im Finale gegen Argentinien spielen. Deutschland sei immer gefährlich im Angriff, aber die Algerier hatten die deutsche Elf derart bedrängt, "dass das nicht das Deutschland war, das alle erwartet haben", fügte Maradona hinzu.



Die brasilianischen Fußballstars haben sich nach ihrem anstrengenden Achtelfinalspiel gegen Chile erst einmal eine Pause gegönnt. Am Montag planschten sie im Hallenbad ihres Trainingscamps herum. Auf Schwimmnudeln liegend, tauchend und schwimmend bereiteten sich Neymar & Co. auf ihr Viertelfinale gegen Kolumbien am Freitag vor.

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