Die 3 WM-Facts zu Tag 6

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Wer beim Public Viewing mit Freunden und Familie glänzen will, der ist hier goldrichtig.

LAOLA1 präsentiert an jedem Spieltag zu Mittag drei interessante WM-Facts, die mit den jeweiligen Abendspielen zu tun haben.

Hier ist die sechste Ausgabe:

1. Belgien-Teamchef Marc Wilmots war Politiker.

Nachdem der Belgier 2003 seine Fußballschuhe an den Nagel gehängt hatte, zog es ihn in seiner Heimat in die Politik. Das „Mouvement Réformateur“ konnte das vormalige „Kampfschwein“ für sich gewinnen. Zum „Wahlkampfschwein“ wurde Wilmots aber nicht, ein wenig überraschend musste er auf Schalke den Job des Interimstrainers übernehmen, weshalb er wenig Zeit für politische Agenden hatte. Seinem Wahlerfolg hat es aber nicht geschadet. Auf Listenplatz vier der liberalen Partei praktisch schon im Vorfeld mit einem fixen Ticket für den Senat ausgestattet, erhielt der frühere Kicker nach Parteichef und Außenminister Louis Michel die zweitmeisten Vorzugsstimmen aller Kandidaten des „Mouvement Réformateur“. Seine Karriere innerhalb des Senats war danach wenig spektakulär und 2005, als er seinen vielkritisierten Rücktritt erklärte, auch schon wieder vorbei.

2. Südkorea hat den intelligentesten Spieler der WM.

Park Chu-Young ist die Antithese dafür, dass Fußballer einfach gestrickte Zeitgenossen sind. Als der Südkoreaner in der Schule einen IQ-Test machen musste, stellte sich heraus, dass er einen IQ von 150 hat. Als der Offensivspieler 2008 vom FC Seoul zum AS Monaco wechselte, lernte er binnen weniger Wochen perfekt französisch zu sprechen. Den Titel des intelligentesten Spielers bei der WM muss sich der Südkoreaner übrigens mit Englands Frank Lampard teilen. Als der FC Chelsea den Intelligenzquotient ihrer Spieler testen ließ, kam der Mittelfeldmann ebenfalls auf eine Punktzahl von 150.

3. Mexikos Rekordmeister Guadalajara stellt erstmals seit 1930 keinen Spieler ab.

Es ist das 15. Mal in der Geschichte der Weltmeisterschaften, dass Mexiko vertreten ist. Auch bei der ersten WM 1930 in Uruguay waren die Mittelamerikaner dabei. Damals ohne einen einzigen Spieler von Club Deportivo Guadalajara. Seither stellte der Rekordmeister immer mindestens einen Spieler im mexikanischen WM-Aufgebot ab. Dieses Mal ist das anders – kein einziger Kicker der „Chivas“ ist mit von der Partie. Immerhin konnte sich der Verein mit Carlos Salcido einen WM-Spieler für die kommende Saison sichern. Dass keine andere Nation auf einen Guadalajara-Profi zurückgreift, ist indes logisch – der Klub nimmt nur Mexikaner unter Vertrag.

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