Die 3 WM-Facts zu Tag 3

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Wer beim Public Viewing mit Freunden und Familie glänzen will, der ist hier goldrichtig.

LAOLA1 präsentiert an jedem Spieltag zu Mittag drei interessante WM-Facts, die mit den jeweiligen Abendspielen zu tun haben.

Hier ist die dritte Ausgabe:

1. Antonio Cassano kam in der Nacht des dritten italienischen WM-Titels zur Welt.

In der Nacht vom 11. auf den 12. Juli 1982 stand ganz Italien kopf. Paulo Rossi, Marco Tardelli und Alessandro Altobelli hatten die „Squadra Azzurra“ soeben in Madrid zu einem 3:1-Sieg gegen Deutschland und somit zum dritten WM-Titel geschossen. Einer der wenige Menschen, denen das zu diesem Zeitpunkt herzlich egal gewesen sein dürfte, war eine gewisse Signora Cassano, die in einem Krankenhaus in Bari in den Wehen lag und wenige Stunden später ihren Sohn Antonio auf die Welt brachte. In den Jahren darauf sollte sich der junge Mann als großartiger Kicker, aber auch als schwieriger Charakter herausstellen. Oder wie es Cassano ausdrückt: „In der Nacht, in der ich geboren wurde, waren alle Ärzte Baris besoffen, weil sie Italiens WM-Sieg gefeiert haben. Glaubt ihr, dass das etwas mit mir zu tun haben könnte?“ Im aktuellen Italien-Kader waren beim WM-Triumph 1982 übrigens drei Spieler schon auf der Welt – Andrea Pirlo, Gianluigi Buffon und Andrea Barzagli.

2. Die Nummer 23 gab es zwei Mal, bevor sie überhaupt offiziell erlaubt war.

Erst seit der Weltmeisterschaft 2002 in Südkorea und Japan ist es den teilnehmenden Nationen erlaubt, einen Kader in der Stärke von 23 Mann für eine Endrunde zu nominieren. Seither gibt es logischerweise auch die Rückennummer 23 bei Weltmeisterschaften, davor war die 22 das höchste der Gefühle, weil die Kader stets von 1 beginnend durchnummeriert sein müssen. Die erste Ausnahme wurde für den Uruguayer Guillermo Escalada gemacht. Aus Aberglaube ließen die Südamerikaner bei der WM 1962 die Rückennummer 13 nämlich einfach aus und gaben dem Angreifer die Nummer 23. Glück hat diese Entscheidung weder den „Urus“, die sich mit einem Sieg gegen Kolumbien und zwei Niederlagen gegen Jugoslawien und die Sowjetunion bereits nach der Vorrunde verabschieden mussten, noch Escalada, der zu keinem einzigen Einsatz kam, gebracht. 1998 kam die 23 abermals zum Einsatz, wenngleich sie ebenfalls nie auf dem Rasen zu sehen war – weil sich Paul Evans, der dritte Goalie der Südafrikaner verletzte, aber schon mit der Nummer 22 angeführt war, erhielt der nachnominierte Simon Gopane die 23.

3. Costa Rica ist der Sponsor-König der WM.

Jedem Verband steht es frei, sein Nationalteam von so vielen Unternehmen unterstützen zu lassen, wie es will. Wenngleich natürlich bei den Spielen selbst keine Firmen-Logos auf den Trikots zu sehen sein dürfen. Costa Rica hat es geschafft, 35 Sponsoren für sich zu gewinnen und rangiert damit ganz klar auf dem ersten Rang. Auf das Stockerl schaffen es zudem Bosnien-Herzegowina (28) und Italien (19).

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