Die 3 WM-Facts zu Tag 2

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Wer beim Public Viewing mit Freunden und Familie glänzen will, der ist hier goldrichtig.

LAOLA1 präsentiert an jedem Spieltag zu Mittag drei interessante WM-Facts, die mit den jeweiligen Abendspielen zu tun haben.

Hier ist die zweite Ausgabe:

1. Der Weltrekord-Goalie mit dem Australien-Trauma, Nicky Salapu, spielte in Österreich.

Am 11. April 2001 schnappte sich Nicky Salapu einen Weltrekord, um den ihn kein Mensch beneidet. Im WM-Qualifikationsspiel gegen Australien kassierte der Teamtorhüter von Amerikanisch-Samoa in einem Spiel 31 Gegentore. 13 davon erzielte Archie Thompson. „Das Verrückte daran war, dass unser Goalie mit einer glänzenden Vorstellung viele Gegentore verhindert hat“, erinnert sich Tony Langkilde, damals Teamchef der deutlich unterlegenen Truppe. Einige Jahre später verschlug es den mittlerweile 33-jährigen Torhüter nach Österreich. Von 2008 bis 2011 war Salapu – abgesehen von einem kurzen Leih-Ausflug in seine Heimat zu Pago Youth – in der fünfthöchsten Spielklasse beim SC Mauerbach aus Niederösterreich gemeldet.

2. Chiles Miiko Albornoz hätte dem ÖFB-Team in der kommenden EM-Quali das Leben schwer machen können.

Schweden-Teamchef Erik Hamren hatte eigentlich fix mit mit dem Malmö-Profi gerechnet. Immerhin war der Außenverteidiger von 2005 bis 2013 Stammgast in diversen schwedischen Nachwuchs-Nationalteams. Als jedoch im Dezember 2013 das A-Team rief, Albornoz die Testspieltour in den Mittleren Osten mitmachen sollte, sagte er kurzerhand ab. Der 23-Jährige hatte es sich anders überlegt und in chilenischen Medien schon Werbung in eigener Sache gemacht. Der in Stockholm geborene Sohn eines Chilenen und einer Finnin wollte mit Chile zur WM und machte am 22. Jänner 2014 auch prompt sein erstes Länderspiel für die Südamerikaner. Dumm gelaufen für die Schweden, die Albornoz, der Anfang 2013 wegen Sex mit einer Minderjährigen zu einer Bewährungsstrafe verurteilt wurde, gerne bei der anstehenden EM-Quali gegen das ÖFB-Team zur Verfügung gehabt hätten. Bleibt nur noch Miikos älterer Bruder Mauricio, der ist aber schon 26 Jahre alt und keineswegs so gut.

3. Amtierende Weltmeister gewinnen Final-Neuauflagen nur sehr selten.

Wenn Weltmeister Spanien zum Auftakt auf die Niederlande trifft, ist es das erste Wiedersehen der beiden Final-Gegner von 2010. Obwohl die Iberer als klarer Favorit in das Spiel gehen, können sich die „Oranjes“ aufgrund der Statistik berechtigte Hoffnungen machen, zumindest einen Punkt zu holen. In den jeweils ersten Wiedersehen mit ihren vorherigen Final-Gegnern (Deutschland 1974 und Argentinien 1978) konnte die „Elftal“ beide Male ein Unentschieden holen. Überhaupt gelang es dem jeweils amtierenden Weltmeister in den vergangenen zehn Duellen mit ihrem jeweiligen Final-Gegnern nur zwei Mal, den Sieg zu wiederholen – nämlich Frankreich beim 2:1 gegen Brasilien 2001 und Argentinien beim 1:0 gegen Deutschland 1987.

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