Die 3 WM-Facts zu Tag 13

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Wer beim Public Viewing mit Freunden und Familie glänzen will, der ist hier goldrichtig.

LAOLA1 präsentiert an jedem Spieltag zu Mittag drei interessante WM-Facts, die mit den jeweiligen Abendspielen zu tun haben.

Hier ist die 13. Ausgabe:

1. Giorgio Chiellini wäre lieber Basketballer geworden.

Der Italiener kam zwar in Pisa zur Welt, wuchs aber in Livorno auf. Zu dieser Zeit spielten gleich zwei Teams aus der Hafenstadt in der höchsten Basketball-Liga Italiens. Chiellini selbst wollte ebenfalls viel lieber Körbe werfen, wurde aber als zu klein erachtet und spielte stattdessen Fußball. Und das mit Erfolg. Als Walter Mazzarri sein Trainer war, sagte dieser folgendes über ihn: „Er ist eine Naturgewalt. Er ist von einem anderen Planeten, er kann drei Spieler auf einmal decken.“ Der 1,87 Meter große Kicker hat an der Universität Turin übrigens einen Abschluss in Wirtschaft gemacht.

2. Jose Holebas hat seine Karriere mit 16 Jahren beendet.

Dass der Sohn eines Griechen und einer Deutsch-Uruguayerin mit 29 Jahren für Griechenland bei der WM 2014 spielen wird, schien vor 13 Jahren unvorstellbar. Immerhin hatte Holebas in Deutschland lediglich in den Nachwuchsteams von FC Südring Aschaffenburg, FC Kleinwallstadt und FSV Teutonia Obernau gespielt. Als er gerade einmal 16 Jahre alt war, wurde seine Freundin schwanger und der Griechen hing die Fußballschuhe an den Nagel, um als Lagerarbeiter Geld zu verdienen. Nach einem Jahr Pause fing Holebas wieder mit dem Kicken an und schaffte es über den SC Damm-Aschaffenburg zu Viktoria Kahl und dann in den Profi-Fußball zu 1860 München. Aktuell kickt er bei Olympiakos Piräus.

3. Serge Aurier hat sich lange bitten lassen.

Bereits als Kind übersiedelte Serge Aurier mit seinen Eltern von der Elfenbeinküste nach Frankreich. Und das europäische Land ist ihm auch ans Herz gewachsen. Denn immer wieder versuchten die Ivorer, den Rechtsverteidiger dazu zu überreden, für ihr Nationalteam zu spielen – immer wieder gab ihnen der nunmehr 21-Jährige einen Korb. Vor rund einem Jahr hat er sich dann doch für sein Heimatland entschieden und debütierte am 8. Juni 2013 für die Elfenbeinküste.

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