Die 3 WM-Facts zu Tag 1

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Wer beim Public Viewing mit Freunden und Familie glänzen will, der ist hier goldrichtig.

LAOLA1 präsentiert an jedem Spieltag zu Mittag drei interessante WM-Facts, die mit den jeweiligen Abendspielen zu tun haben.

Hier ist die erste Ausgabe:

1. Mit Niko und Robert Kovac sitzt zum ersten Mal in der Geschichte ein Brüderpaar als Teamchef und Co-Trainer bei einer WM auf der Betreuerbank.

An und für sich sind Brüder bei WM-Endrunden aber nichts Außergewöhnliches. Bereits 62 Brüderpaare waren bei Endrunden, wenngleich nicht immer bei denselben, im Einsatz. Dazu zählen auch zwei österreichische Geschwister – 1954 standen Alfred und Robert Körner im ÖFB-Kader, vier Jahre später waren es Ernst und Paul Kozlicek. In den Aufgeboten für Brasilien 2014 sind auch vier Brüderpaare zu finden: Yaya und Kolo Toure spielen für die Elfenbeinküste, Wilson und Jerry Palacios für Honduras – vor vier Jahren war mit Jhony übrigens auch noch ein dritter Bruder mit von der Partie –, Andre und Jordan Ayew sind bei Ghana mit dabei und Kevin-Prince und Jerome Boateng sind auch in Brasilien, wobei Ersterer für Ghana und Zweiterer für Deutschland spielt. Niko und Robert Kovac liefen übrigens 2002 und 2006 gemeinsam für Kroatien auf. Somit sind sie und die Toures bei dieser WM die ersten Brüderpaare, die drei Endrunden gemeinsam erleben.

2. Brasiliens Thiago Silva hätte seine Karriere 2006 fast beendet.

Als der Abwehrspieler 2005 bei Dynamo Moskau unterschrieb, ging es nach seiner Ankunft in Russland mit seiner Gesundheit rapide bergab. „Die Stadt war schrecklich, es war kalt und ich bin krank geworden“, erinnert sich der Brasilianer. Erst nach einem halben Jahr im Spital stellten die Ärzte fest, dass der Südamerikaner an Tuberkulose litt. „Die Ärzte haben mir gesagt, dass ich mich wohl nicht mehr erholt hätte, wenn es zwei Wochen länger gedauert hätte. Ich wäre fast gestorben.“ Thiago Silva dachte an ein Karriereende, zumal er sich nach seiner Genesung bei einem Probetraining für Flamengo nicht empfehlen konnte. „Niemand wollte mich“, sagt er. Letztlich überredete ihn seine Mutter aber zum Weitermachen. Fluminense gab ihm einen Vertrag.

3. Eröffnungsspiele sind torarm.

Brasilien gegen Kroatien klingt nicht schlecht. Doch die Erwartungen sollten nicht allzu groß sein. Denn die Geschichte hat gezeigt, dass in Eröffnungsspielen traditionell kaum Tore fallen – wenn überhaupt. In der Geschichte der 19 bisherigen Weltmeisterschaften sind im Durchschnitt 3,02 Tore pro Spiel gefallen, also in 772 Partien 2334 Treffer. In den 20 Eröffnungsspielen (bei der ersten WM wurden zu Beginn zwei Spiele gleichzeitig ausgetragen) waren es im Schnitt 2,35 Tore. Und da hebt das 7:1 Italiens gegen die USA 1934 den Schnitt schon ordentlich an. Zwischen 1966 und 1978 endeten gar vier Eröffnungsspiele in Folge torlos. In den vergangenen zwölf Auftaktpartien fielen lediglich zwei Mal mehr als zwei Treffer (Brasilien-Schottland 2:1 in Frankreich 1998 und Deutschland-Costa Rica 4:2 in Deutschland 2006).

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