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LAOLA1 kürt die Elf der Vorrunde

Die Vorrunde der WM ist Geschichte. Zeit, zurückzublicken.

Costa Rica, Kolumbien und Chile überraschten mit starken Leistungen und stehen verdient im Achtelfinale. Die europäischen "Big Player" Spanien, Italien und England sind hingegen bereits draußen.

Auch im Hinblick auf die Einzelspieler gibt es Stars, die enttäuschten und unbekannte Gesichter, die groß aufspielten.

Wer sind die besten Spieler der Gruppenphase? LAOLA1 kürt die "Elf der Vorrunde":

 


Tor:

Guillermo Ochoa (Mexiko): Der Mexikaner kassierte lediglich ein Gegentor (im letzten Gruppenspiel gegen Kroatien) und bot zudem vor allem gegen Brasilien eine bärenstarke Performance. Nach der Glanzleistung gegen das Gastgeberland avancierte er sogar zum Internet-Helden.

Abwehr:

Daley Blind (Niederlande): Der 24-Jährige bot in allen drei Gruppenspielen starke Leistungen. Er überzeugte sowohl auf der Außenposition in der Fünfer-Abwehrkette, als auch als Innenverteidiger im letzten Spiel gegen Chile. Lieferte drei Assists, unter anderem zum wichtigen 1:1 gegen Spanien.

Rafael Marquez (Mexiko): Routine und Erfahrung kann man bekanntlich nicht kaufen, Rafael Marquez hat reichlich davon. Mit 35 Jahren ist der Ex-Barcelona-Akteur immer noch der Fels in der mexikanischen Abwehr. Ganz nebenbei gelangen ihm ein Treffer und ein Assist.

Junior Diaz (Costa Rica): Costa Rica ist eine der Überraschungsmannschaften des Turniers, Linksverteidiger Junior Diaz überzeugte in den ersten drei Spielen vollends. Der Mainz-Legionär war stets ein Aktivposten und schaltete sich immer wieder nach vorne ein. Hinten ließ der 31-Jährige nichts anbrennen.

Mittelfeld:

Arjen Robben (Niederlande): Was für eine Vorrunde von Arjen Robben. Der Bayern-Spieler erzielte drei Treffer und lieferte eine Torvorlage. Zudem stellte er einen neuen Geschwindigkeits-Rekord auf: Gegen Spanien wurde der Niederländer mit 37 km/h gemessen, der höchste je von der FIFA aufgezeichnete Wert.

James Rodriguez (Kolumbien): Kolumbien steht mit drei Siegen an der Spitze der Gruppe C. Ein Mann, der großen Anteil am Erfolg der Südamerikaner hat, ist James Rodriguez. Der 45-Millionen-Mann war an mehr als der Hälfte der Tore seines Teams beteiligt. Von den neun Treffern erzielte er drei selbst und bereitete zwei weitere vor. Der 22-Jährige ist der Dreh- und Angelpunkt der "Cafeteros".

Nigel de Jong (Niederlande): Wer hätte sich vor der WM gedacht, dass Nigel de Jong zu den besten Spielern der Vorrunde zählen würde? Wohl die wenigsten. Dennoch überzeugte der 29-Jährige mit starken Vorstellungen. Vor vier Jahren fiel er mit einer Härteeinlage im Finale gegen Spanien auf, heuer mit guten Leistungen.

Lionel Messi (Argentinien): "Lionel Messi trifft nur bei Barcelona, nicht aber im Nationalteam", wurde immer wieder Kritik am Argentinier laut. Davon ist bisher nichts zu sehen, mit vier Treffern liegt "La Pulga" an geteilter erster Stelle in der Schützenliste. Zwar nimmt er sich während der Spiele immer wieder Auszeiten und wirkt etwas lustlos, vier Tore in drei Spielen und drei Siege sprechen aber eine deutliche Sprache.

Angriff:

Thomas Müller (Deutschland): Ein Triplepack im Auftaktspiel gegen Portugal und ein Treffer gegen die USA hieven Thomas Müller ebenfalls an die Spitze der Schützenliste. Bei Weltmeisterschaften scheint der Bayern-Akteur immer wieder aufzutrumpfen, mit neun WM-Toren hat er bereits jetzt eines mehr als Diego Maradona auf dem Konto.

Karim Benzema (Frankreich): Karim Benzemas Schuss war der erste Grund, die Torlinien-Technik zu Hilfe zu ziehen. Zwar wurde ihm der Treffer nicht anerkannt, mit drei Toren steht er dennoch mehr als gut da. Zählt man dieses „Eigentor“ und das nicht gegebene in der Schluss-Sekunde gegen die Schweiz dazu, würde der Stürmer die Torjägerliste mit fünf "Kisten" alleine anführen. Der 26-Jährige verbuchte zudem zwei Assists, mit Ausnahme des Ecuador-Spiels eine bärenstarke WM.

Neymar (Brasilien): Neymar, wer sonst? Der Youngster erzielte vier der sieben Treffer Brasiliens und steht gemeinsam mit Müller und Messi an der Spitze der Schützenliste. Das ganze Land erwartet, dass der 22-Jährige die "Selecao" zum Titel schießt. Ob dieser Druck irgendwann doch zu groß wird, bleibt abzuwarten.

Die Ersatzbank:

Vincent Enyeama (Nigeria): Der nigerianische Schlussmann überzeugte mit starken Leistungen. Gegen Ochoa zog er im Vergleich knapp den Kürzeren, dennoch eine starke Gruppenphase des Frankreich-Legionärs.

Serge Aurier (Elfenbeinküste): Der 21-jährige Außenverteidiger der Elfenbeinküste ist einer der Gewinner der Vorrunde. Er schaltete sich ein ums andere Mal in die Offensive ein, zwei Assists sind ein Zeichen dafür.

Dries Mertens (Belgien): Dries Mertens ist die große Überraschung Belgiens. Wenn Hazard, De Bruyne, Lukaku und Co. ausließen, war der 27-Jährige zur Stelle. Tor gegen Algerien, sehr starke Vorstellung gegen Russland, auffällig gegen Südkorea.

Alexis Sanchez (Chile): Der Barcelona-Angreifer bewies einmal mehr seine Klasse. Ein Treffer und eine Torvorlage stehen auf seinem Konto.

Robin van Persie (Niederlande): Drei "Buden" in zwei Spielen, eine sensationelle Bilanz. Robin van Persie benötigte im Schnitt nur 55 Minuten für ein Tor und sitzt nur aufgrund der starken Konkurrenz auf der Bank.

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