Ibrahimovic zaubert, Niederlande enttäuschen

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Von Österreichs Gegnern in der Qualifikationsgruppe C zur WM 2014 hat am Mittwoch nur Schweden ein volles Erfolgserlebnis geholt.

Dank vier Toren von Superstar Zlatan Ibrahimovic (20., 78., 85., 91.) setzten sich die Skandinavier, die im Juni bzw. Oktober 2013 auf Österreich treffen, gegen England in Solna mit 4:2 durch. Danny Welbeck (35.) und Steve Caulker (38.) waren für die Gäste erfolgreich.

Deutschland musste sich auswärts gegen die Niederlande mit einem 0:0 zufriedengeben, Irland wiederum zog in Dublin gegen die Griechen durch ein Tor von Jose Holebas (29.) mit 0:1 den Kürzeren.

Enttäuschung in Amsterdam

Das 41. Duell der beiden Erzrivalen Niederlande und Deutschland hielt nichts von dem, was sich die 51.000 Zuschauer in Amsterdam erhofft hatten.

Vor allem das Heimteam agierte sehr defensiv. Der große Respekt vor dem Nachbarn war der Mannschaft von Louis van Gaal anzumerken, nachdem die "Elftal" zuletzt beim 0:3 vor einem Jahr in Hamburg und beim 1:2 bei der EM in Charkiw zwei empfindliche Niederlage hatte einstecken müssen.

Erst in der Schlussviertelstunde waren die Hausherren das bessere Team. Die beste Chance für den Gastgeber, der in der WM-Qualifikation in bisher vier Spielen vier Siege feierte, vergab in der 76. Minute Daryl Janmaat, der nach einem schönen Doppelpass mit Dirk Kuyt am glänzend reagierenden Manuel Neuer scheiterte.

Chancen für deutsche "B-Elf"

Für Deutschland verpassten vor der Pause Mario Götze, Marco Reus und Ilkay Gündogan einen möglichen Torerfolg.

Wegen gesundheitlichen Problemen fehlten den Deutschen Bastian Schweinsteiger, Mesut Özil, Miroslav Klose, Mario Gomez, Toni Kroos, Holger Badstuber, Sami Khedira und Jerome Boateng.

Bei den Niederländern verzichteten Robin van Persie und Wesley Sneijder auf einen Einsatz.

Traumtor von Ibrahimovic

In Solna war besonders das 4:2 in der Nachspielzeit sehenswert, als Ibrahimovic nach einem Fehler von Englands Torhüter Joe Hart mit einem Fallrückzieher von der Seite aus rund 35 Metern traf.

Für England-Coach Hodgson war es im zwölften Spiel als Nationaltrainer der "Three Lions" die erste Niederlage nach der regulären Spielzeit.

Die große Figur bei den Gästen war Steven Gerrard, der sein 100. Länderspiel absolvierte und das 2:1 mit einer Freistoßflanke vorbereitete.

Der 32-jährige Mittelfeldspieler ist nach Peter Shilton (125 Länderspiele), David Beckham (115), Bobby Moore (108), Bobby Charlton (106) und Billy Wright (105) der sechste Engländer, der Aufnahme in den "Hunderter"-Klub fand.

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