Als Schlüssel für ein Weiterkommen gilt das Auftaktmatch am 16. Juni gegen Ghana. Die Afrikaner gelten als Angstgegner, haben bei den vergangenen beiden Weltmeisterschaften jeweils das Turnier für Amerika beendet.

Am 22. Juni 2006 gewann Ghana im letzten Gruppenspiel in Nürnberg 2:1, vier Jahre später setzten sich die "Black Stars" im Achtelfinale 2:1 nach Verlängerung durch. "Mit unserer Vergangenheit brauche ich gegen Ghana niemanden extra zu motivieren", merkte Klinsmann an.

Gute Erfahrung mit Portugal

Gegen Portugal haben die Amerikaner bei der WM 2002 gute Erfahrungen gemacht und das Gruppenspiel sensationell 3:2 gewonnen. Im Viertelfinale unterlagen die USA dann am 21. Juni Deutschland 0:1.

Allerdings stoppte damals Torsten Frings in der 50. Minute einen Schuss von Gregg Berhalter mit seiner linken Hand auf der Torlinie - der Referee entschied jedoch nicht auf Strafstoß. Im ersten WM-Duell 1998 war das US-Team indes gegen Deutschland chancenlos. Beim 2:0-Sieg der DFB-Elf im Gruppenspiel von Paris erzielte Klinsmann den Endstand.

WM-Vielflieger

Neben den sportlichen Hürden wartet auf die US-Amerikaner in Brasilien auch ein anstrengendes Reiseprogramm. Mit knapp 14.200 Kilometern werden die "Klinsmänner" neben Italien die WM-Vielflieger sein.

Vor allem der Trip zum Gruppenspiel am 22. Juni in Manaus gegen Portugal hat es in sich. Im Regenwald des Amazonas-Gebietes warten nicht nur Ronaldo und Co, sondern hohe Luftfeuchtigkeit und jede Menge Moskitos.

"Niemand wollte Manaus"

"Ich habe mit vielen Trainern gesprochen. Niemand wollte nach Manaus. Und wo müssen wir hin? Nach Manaus. Aber darauf werden wir uns vorbereiten. Es gibt keine Ausreden", stellte Klinsmann klar, dessen Team trotz des strapaziösen Reiseplan sein schon seit langem gebuchtes WM-Quartier in Sao Paulo beibehalten wird.

Einen Vorgeschmack auf die dortigen Gegebenheiten bekommen seine Kicker bereits in einem Monat - beim Trainingslager vom 13. bis 25. Jänner.

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