Favorit - Fehlanzeige

 

Man kann  reden mit wem man will, bei der Frage nach dem Favoriten auf den WM-Titel sind die meisten Fans und Beobachter ratlos.

Nach dem Achtelfinale sind von den Teams, die man ganz oben auf der Liste hatte, nur noch Brasilien und Deutschland übrig geblieben. Und weder der Gastgeber noch die DFB-Elf wussten bislang zu überzeugen.

Damit befinden sich die beiden Auswahlen allerdings in guter Gesellschaft, denn Schwächen konnten bislang bei jeder Mannschaft ausfindig gemacht werden, weswegen sich auch kaum jemand auf einen Turniersieger-Tipp festlegen mag.

Die von vornherein schwach besetzte rechte Hälfte des Turnier-Tableaus bietet zudem einen vermeintlich einfachen Weg nach Rio. Diesen könnten die enorm von Lionel Messi abhängigen Argentinier gehen. Ein Duell der Gauchos mit Brasilien wäre auch die einzige noch mögliche Endspiel-Paarung, die als Traumfinale durchgehen würde.

Neymar und Co. treffen im Viertelfinale auf Kolumbien

Geheimfavorit Belgien und die Niederlande, die sich zu einem solchen gemausert haben sind aber ebenso immer noch in der Verlosung, wie Sensationsteam Costa Rica.

Auf der Turnierbaumseite der Selecao bahnt sich indes ein Spitzenspiel im Halbfinale gegen Deutschland oder Frankreich – eine Revanche für 1998 und 2006 wäre den Brasilianern wohl ein Anliegen -  an. Sofern Neymar und Co. natürlich Kolumbien, eines der bisher souveränsten Teams, aus dem Weg räumt.

Alles in allem sind wir nach zwei von vier WM-Wochen zumindest nicht schlauer als zuvor. Eine Überraschung steht im Raum, Brasilien darf noch auf den Heimtriumph hoffen und Jogi Löws Team geht bis dato über diverse Probleme mehr schlecht als recht hinweg.

Fazit: Es ist spannend wie nie. Oder um es mit Rainhard Fendrich zu sagen: Alles ist möglich, aber nix is fix.

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