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Salzburg: Auf zum Europa-League-Hattrick!

Wie heißt es doch so schön: Aller guten Dinge sind drei.

Darum will Red Bull Salzburg auch am Donnerstag den Europa-League-Hattrick klar machen.

Setzt sich Österreichs Vizemeister gegen Omonia Nikosia durch, wären die „Bullen“ zum dritten Mal in Folge in der EL-Gruppenphase vertreten.

Elementares Spiel

Angesichts des gut bestückten Kaders fast ein Muss, wie Trainer Ricardo Moniz klarstellt: „Es ist ein elementares Spiel für uns – wir müssen es ganz einfach in die Gruppenphase schaffen.“

Von „Muss“ will Sportdirektor Heinz Hochhauser nicht sprechen – „ich habe mit diesem Wort ein Problem“ -, aber auch der 64-Jährige unterstreicht noch einmal die Wichtigkeit des Weiterkommens.

„Der Kader ist für die Gruppenphase zusammengestellt – auch, was die Anzahl betrifft. Daher sollten wir schon in die Gruppenphase einziehen.“

  • Erstens stimmt die Heimbilanz der Salzburger äußerst positiv: In den bislang 24 Europacup-Partien – Donnerstag folgt das 25er-Jubiläum – haben die „Bullen“ zwölf Siege bei jeweils sechs Unentschieden und Niederlagen errungen. Dazu gelangen 39 Treffer bei 18 Gegentoren. Am Donnerstag soll zumindest Tor Nummer 40 dazukommen – das würde bereits zum Aufstieg reichen, sollte die Moniz-Truppe keinen Gegentreffer kassieren. Hochhauser: „Wir haben zwar im Hinspiel eine Niederlage kassiert, trotzdem ist das 1:2 nicht so ein schlechtes Ergebnis. Ich bin optimistisch, dass wir in die Europa League einziehen.“
  • Zweitens kann Moniz fast wieder in Bestbesetzung antreten. Bis auf Gonzalo Zarate (er könnte am Wochenende gegen Rapid sein Comeback feiern) und die rekonvaleszenten Douglas und Mendes da Silva sind wieder alle Mann an Bord. Der hartnäckige Virus, den sich die Spieler auf Zypern eingefangen haben, ist ausgestanden. „Allerdings muss man abwarten, ob wirklich wieder alle bei 100 Prozent sind“, so Moniz. Besonders wichtig ist für die „Bullen“ die Rückkehr von Abwehrchef Petri Pasanen, der seinen Muskelfaserriss wieder auskuriert hat.
  • Drittens fehlt bei Omonia Nikosia ein ganz wichtiger Mann: Georgios Efrem, der im Hinspiel das 1:1 durch Freddy vorbereitete, ist in Salzburg gesperrt. „Das nimmt ihnen 50 Prozent ihrer Offensiv-Stärke“, ist Moniz erleichtert. Ebenfalls ein gutes Omen ist der 4:1-Heimsieg aus dem Vorjahr, wobei Hochhauser das Omonia von 2011 nicht mit dem von 2010 vergleichen will. „Sie haben acht Spieler ausgewechselt, das ist fast ein komplettes Team. Wir brauchen heuer eine wirklich sehr gute Leistung, um aufzusteigen.“

Kurt Vierthaler

Nicht leicht, aber möglich

Dazu müssen Schiemer und Co. allerdings ein 1:2 aus dem Hinspiel wettmachen. Kein unmögliches, aber auch kein leichtes Unterfangen.

„Omonia hat eine technisch sehr starke Mannschaft, wir sind aber das bessere Team. Wir wollen unbedingt in die Gruppenphase, und das werden wir auch erreichen“, ist der wieder fitte Fränky Schiemer zuversichtlich.

Zuversichtlich dürfen die Salzburger auch sein, denn für einen Aufstieg sprechen zumindest drei Faktoren.

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