Manchester-Klubs stehen in der EL vor dem Aus

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In Englands Premier League im Titel-Infight kämpfen Manchesters Lokalrivalen City und United in der Europa League gegen den vorzeitigen Abschied.

Am Donnerstagabend muss United im Rennen um den Viertelfinal-Aufstieg in Bilbao zunächst eine 2:3-Niederlage nach dem Heimspiel drehen, ehe City zwei Stunden später zu Hause gegen Sporting Lissabon eine 0:1-Niederlage gutmachen will.

Österreicher im Einsatz

Auch die deutschen Vertreter mit österreichischer Beteiligung sind gefordert. Emanuel Pogatetz empfängt mit Hannover 96 Standard Lüttich (19:00 Uhr), die Ausgangslage spricht nach einem 2:2 in Belgien für die Deutschen.

Christian Fuchs liegt mit Schalke 04 vor dem Heimspiel gegen Twente Enschede (21:05) mit 0:1 im Hintertreffen.

Aktuell sind mit dem PSV Eindhoven (Ritzmaier) und Besiktas (Kavlak, Dag, Kayhan angeschlagen) noch zwei weitere Vereine mit Österreich-Bezug im Bewerb vertreten. Dies könnte sich aber schlagartig ändern.

Der nach dem Rauswurf von Fred Rutten interimistisch von Phillip Cocu betreute PSV steht nach einem 2:4 in Valencia vor dem Aus. Besiktas liegt gegen Atletico Madrid vor der Partie in Istanbul 1:3 in Rückstand.

Gute Ausgangsposition für Atletico Madrid

Gute Ausgangspositionen für spanische Teams

Aus Spanien stehen mit Athletic Bilbao, Valencia und Atletico somit drei Teams vor dem Einzug in die Runde der letzten acht. Englands Europacup-Titelträume könnten am Donnerstag hingegen endgültig ad acta liegen.

Bei City wie auch United gab man sich vor den Rückspielen trotzdem gelassen. "Wir haben noch immer die Chance. Ich bin nicht beunruhigt", erklärte City-Trainer Roberto Mancini jüngst.

Mehr gefordert ist voraussichtlich United in Bilbao. Die von Marcelo Bielsa betreuten Basken haben im heimischen San Mames in dieser Saison erst zweimal verloren.

Bei Hannover wird Pogatetz wieder in der Innenverteidigung erwartet. Der Einzug ins Viertelfinale wäre der größte internationale Erfolg der 96er. Bereits ein torloses Remis würde dafür reichen.

"Wir haben eine recht ordentliche Ausgangsposition", meinte Trainer Mirko Slomka, der wieder auf Spielmacher Jan Schlaudraff zählen kann.

Matip trotz Roter Karte dabei

Liga-Rivale Schalke darf im Rückspiel trotz einer Roten Karte im Hinspiel auf Verteidiger Joel Matip bauen. Die Kontroll- und Disziplinarkammer der UEFA hat aufgrund des erneuten Einspruchs der Schalker die endgültige Entscheidung über die Sperre für den Verteidiger auf Freitag vertagt.

Wegen eines vermeintlichen Fouls an Twentes Stürmer Luuk de Jong war Matip in Enschede ausgeschlossen und für ein Spiel gesperrt worden. Den ersten Einspruch der Gelsenkirchner hatte die UEFA am Dienstag zurückgewiesen.

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