Weltweite Reaktionen auf Schobesberger-Tor

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Philipp Schobesberger ist nach diesem Europa-League-Spieltag DAS Gesprächsthema.

Sein Stolper-Tor zum 2:1-Erfolg gegen Viktoria Pilsen sorgt auf der ganzen Welt für Aufsehen. Tausendfach wird es im Internet aufgerufen.

Der 21-Jährige schoss damit nicht nur Rapid zum Aufstieg ins Sechzehntelfinale (Spielbericht), sondern machte sich selbst zu einer kleinen Berühmtheit.

"Ein Traumtor. Natürlich war es Absicht", schmunzelt Schobesberger. "Ich wollte eigentlich rechts vorbeigehen, bin dann aber ausgerutscht. Irgendwie ist der Ball dann vom linken Fuß ins Tor gegangen. Es ist egal, wie er reingeht", sagt Schobesberger gegenüber LAOLA1 selbst zu seinem Kunststück.

"Einerseits Tor des Jahres, andererseits Hoppala des Jahres"

Auch Sportdirektor Andreas Müller konnte nicht fassen, wie der Wirbelwind die Entscheidung zugunsten Rapids erzwang.

"Es war ja nicht das erste Mal in dieser Situation, dass sich Schobesberger auf den Arsch gelegt hat", nahm der Deutsche Bezug auf mehrere Ausrutscher, die jedoch kein Happy End zur Folge hatten.

Für Kapitän Steffen Hofmann war es "einerseits das Tor des Jahres, andererseits das Hoppala des Jahres". Und obwohl der 35-jährige Regisseur schon viel in seiner Karriere erlebt hat, gibt er zu: "So etwas habe ich davor noch nicht gesehen."

Auch Trainer Zoran Barisic konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen: "Er war sehr müde, war von Krämpfen geplagt und ist einfach nur umgefallen und gestolpert, hat aber im Endeffekt das Richtige gemacht. Er ist einfach ein Schlitzohr. Davor hat er doch die eine oder andere Möglichkeit gehabt, wo er noch fitter war. Die hat er nicht reingemacht. Vielleicht sollte er öfters stolpern vor dem Tor."

"Schobesberger ist ein Rotzbua"

Von den Mitspielern gehäkelt zu werden, stört Schobesberger nicht. Schließlich avancierte er zum Matchwinner. Außerdem: Wer austeilt, muss auch einstecken können.

"Im Spiel habe ich mir gedacht, dass es ein Eigentor war und der Verteiidiger den Ball reingespitzelt hat. Ich habe ihn nur ausrutschen gesehen und habe mir gedacht: Hat er schon wieder keine Stollen an? Nein, Spaß. Aber er ist ein Rotzbua, das hat er im Fallen noch richtig gut gemacht", lobte Stefan Schwab.

Ob Absicht oder nicht konnte nur "Schobi" selbst beantworten: "Natürlich war es Absicht - nein! So etwas kann man nicht mit Absicht machen."

Dass er binnen weniger Stunden zum Internet-Hit wurde, nimmt er gelassen zur Kenntnis: "Es ist auch schön, wenn man so viele Klicks hat, auch wenn es nicht wirklich Absicht war, aber auch okay. Ein bisschen Glück gehört im Fußball dazu."

Weitere Reaktionen gibt es hier im Video:

Puskas Award für Schobesberger?

Auch auf Twitter lachen die User über Schobesbergers Zaubertor. James Horncastle, Serie-A-Experte für ESPN und BT Sport, adelt den Oberösterreicher zum "Genie aus Versehen".

Der Journalist und Buch-Autor schlägt den Rapidler sogar für den Puskas Preis vor. Der Award geht an das schönste Tor des Jahres.

 

 

Anruf von Gomez?

Etwas humoristischer arbeitet Werder-Bremen-Blogger "DerJulian" das Siegestor des Flügelspielers auf.

Er weiß, von wem Schobesberger in Kürze einen Anruf erhält.

Stolpersberger

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