Obwohl es die Mannschaft ähnlich wie der Torschütze selbst sieht, kann niemand seine Wichtigkeit für das Team leugnen.

„Es ist komplett egal, wer das Tor macht. Wichtig ist, dass wir eines schießen. Alles andere ist sekundär“, meinte etwa Mario Sonnleitner, der aber so wie seine Kollegen in der Vergangenheit immer wieder die Vorzüge Schaubs hervorstrich.

Das Potenzial des Filigrantechnikers ist den Verantwortlichen trotz seines jungen Alters bewusst, nur die Tragweite ist noch nicht abschätzbar.

So wurde sein Vertrag erst im Juni bis 2015 verlängert. Sollte das Talent seine Leistungen bestätigen, könnte es Rapid einmal mehrere Millionen bringen.

„Dann werden wir mehr Chancen bekommen“

Mit der Art und Weise, wie seine Mannschaft aufgetreten war, zeigte sich der gefeierte Held zufrieden, auch wenn in puncto Torausbeute noch mehr möglich gewesen wäre.

„Wir haben viel probiert und in das Spiel investiert. Dadurch haben wir verdient gewonnen. Es war sehr schwierig durchzukommen, aber wir haben es trotzdem einige Male geschafft.“

Die Ausgangsposition ist vielversprechend, da die Hütteldorfer ohne Auswärtstor blieben. Zudem sind die Grün-Weißen auch in der Fremde immer für einen Treffer gut.

„Wenn wir im Rückspiel kaltschnäuziger sind, werden wir nichts anbrennen lassen“, versprach Schaub. „Ich glaube, das ist eine sehr gute Ausgangsposition. Sie müssen im Rückspiel auf alle Fälle aufmachen, anders geht’s nicht. Dann werden wir wahrscheinlich auch mehr Chancen bekommen.“

Chancen, die die Nachwuchshoffnung bisher eiskalt zu nützen wusste. Klappt es mit der Europa-League-Gruppenphase, können sich seine Kollegen in erster Linie beim neuen „Mr. Europacup“ bedanken.


Alexander Karper

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