Vor allem hat es der ehrgeizige Mann aus dem Sauerland geschafft, in Salzburg bisher vermisste Tugenden zur Norm zu machen.

Wo einst als verwöhnt geltende Stars und Halbstars teilweise lustlos ihrer Arbeit nachgingen, ist nun eine großteils junge, freilich auch talentierte Truppe am Werk, der selbst in scheinbar unwichtigen Partien und Spielphasen stets der Hunger auf Tore sowie ein unbedingter Siegeswillen anzumerken ist.

"Den Modus, wo man den Ball nach hinten spielt, aufhört zu spielen, den gibt es bei uns nicht", beschreibt Schmidt ein Schlüsselelement seines Konzepts.

Nach außen zurückhaltend

Seine Menschenführung folgt dem Credo "Lieber ein Lächeln als die Peitsche", wichtig ist ihm nicht zuletzt die Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen. "Man muss authentisch bleiben und einen geradlinigen Stil verfolgen", betonte er einmal.

In der Öffentlichkeit gibt sich der zweifache Vater, dessen Familie nach Salzburg übersiedelte, als zurückhaltend und - durchaus passend zur Vereinslinie - wenig mitteilungsbedürftig. Mit Schiedsrichtern oder Trainerkollegen hat Schmidt freilich schon einige hitzige Momente hinter sich.

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