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"Verhältnismäßigkeit ist nicht gegeben"

In einer ersten Stellungnahme hat sich Rapid-Präsident Rudolf Edlinger über das harte Urteil der UEFA beschwert.

"Da die Verfehlungen eines kleinen Teils unserer Anhänger in einem Auswärtsspiel und nicht in einer Begegnung vor eigenem Publikum passierten, ist für uns die Verhältnismäßigkeit der ausgesprochenen Sanktionen nicht gegeben", sagte der 72-Jährige in einer Klub-Aussendung und bestätigte noch einmal, dass Rapid Einspruch einlegen werde.

Nicht überrascht

Wirklich überrascht wurde Edlinger vom Ausmaß der Strafe offenbar nicht.

"So schwer auch die Rahmenbedingungen unserer Anhänger rund um das Spiel in Thessaloniki waren, war klar, dass uns von der UEFA harte Strafen für das Abfeuern der gefährlichen Pyrotechnik erwarten. Dies ist im Regulativ klar angeführt und dem unterliegen wir selbstverständlich."

Über weitere Konsequenzen wollte Edlinger keine Auskunft geben.

"Es stehen vereinsintern am Dienstagnachmittag und Mittwochvormittag noch einige Meetings auf der Tagesordnung, und es wäre unseriös und nicht zweckgemäß, jetzt überstürzte Antworten auf verschiedene Fragen zu geben."

Edlinger wird sich erst im Rahmen einer Pressekonferenz am Mittwoch detailliert zu den Folgen des Urteils äußern.

>>> Rapid-PK zu Folgen der Strafe, LIVESTREAM, Mi., ab 13 Uhr <<<

Dass der wirtschaftliche Schaden groß ist, stellte der ehemalige Finanzminister aber nicht infrage.

"Ein Geisterspiel - zum Beispiel in der Gruppenphase der Europa League - bringt definitiv große finanzielle Einbußen."

Eine Million Euro könnte entgehen

Sollte Rapid am Donnerstag das 1:2 vom Hinspiel gegen PAOK Saloniki noch umdrehen, in die Gruppenphase aufsteigen und dort ein Match ohne Zuschauer bestreiten müssen, würde den Hütteldorfern wohl über eine Million Euro entgehen.

 

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