Ein gefährlicher Konter

So erarbeitete sich der Rekordmeister gegen den georgischen Vizechampion gerade einmal Halbchancen: In der 7. Minute herrschte nach einer Attacke an Grozurek kurz Elferalarm, in der 32. Minute schoss Burgstaller am langen Eck vorbei und in der 39. Minute fischte Gori-Schlussmann Revishvili eine tückische Boskovic-Flanke aus dem langen Eck.

Dafür wurden die Georgier einmal richtig gefährlich: Nach einem weiten Pass lief Dolidze alleine aufs Rapid-Tor zu, verzettelte sich aber und fand schließlich in Novota seinen Meister (41.). Aus dieser Aktion resultierte jener Eckball für Dila Gori, der Rapid das Tor ermöglichte.

Einen derart gelungenen Angriff brachten die Hütteldorfer nach dem Seitenwechsel nicht mehr zustande. Zwar gab es gleich in der 48. Minute einen Sitzer für Burgstaller - der Kärntner köpfelte nach Hofmann-Flanke aus wenigen Metern daneben - danach aber folgte ein rund 20-minütiger Leerlauf.

Gefahr durch Standards

Erst ein von Revishvili parierter Burgstaller-Schuss bildete den Auftakt zu einer kurzen Drangperiode der Hütteldorfer. In der 71. Minute schoss Trimmel den Ball nach einem Freistoß von Boskovic aus kurzer Distanz nicht ins Tor, wenige Sekunden später drehte Revishvili einen Kopfball von Dibon über die Latte.

Damit war das Pulver auch schon wieder verschossen - Rapid konnte nicht mehr entscheidend zusetzen und die Georgier, die im fünften Europacup-Match in dieser Saison den ersten Gegentreffer kassierten, schienen mit der knappen Niederlage zufrieden zu sein.

Spieldaten:

Rapid Wien - FC Dila Gori 1:0 (1:0)
Wien, Hanappi-Stadion, 14.400, SR Johannesson/SWE.
Tor: 1:0 (42.) Schaub
Gelbe Karten: S. Hofmann, Schaub bzw. Iluridze, Gvalia, Kobakhidze

Rapid: Novota - Trimmel, Sonnleitner, Dibon, Schrammel - Petsos (71. Behrendt), Boskovic - Schaub, S. Hofmann (81. Sabitzer), Grozurek (89. Denner) - Burgstaller

Dila Gori: Revishvili - Gongadze, Kvakhadze, Khizaneishvili, Kobakhidze, Guruli - Aladashvili (54. Maisuradze), Tomashvili (51. Bolkvadze), Gvalia - Dolidze (68. Gabashvili), Iluridze

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