Trotzdem steigt der Trainer auf die Bremse, schließlich haben die Defizite den Aufstieg in die Runde der letzten 32 schlussendlich zunichte gemacht.

„Wir müssen uns trotz alledem in sämtlichen Bereichen, auch im taktischen, verbessern. Das werden wir auch. Es ist insgesamt eine sehr junge Mannschaft, die sehr viel Entwicklungspotenzial hat. Das wollen wir so schnell wie möglich ausschöpfen.“

„Da kann man sich einiges abschauen“

Für Sabitzer überwiegen nach seiner ersten Europacup-Saison, mit der sich der Offensivspieler schlussendlich zufrieden zeigte, andere Eindrücke.

„Für jeden jungen Spieler ist es sehr gut, wenn man schon in jungem Alter internationale Spiele gegen gute Gegner hat. Da nimmt man einiges mit, da kann man was lernen, zum Beispiel was das Tempo betrifft. Man kann sich auch einiges von anderen Spielern abschauen, es sind ja Top-Spieler dabei“, genießt der Ex-Admiraner die internationalen Erfahrungen.

Schrammel stellt das Teambuilding während der anfangs schwierigen Zeit in den Vordergrund und freut sich auch über mehr Einsatzzeit und konstantere Leistungen.

„Als Mannschaft sind wir kompakter geworden, konnten Rückständen nachlaufen und haben gesehen, dass wir auch mit Spitzenmannschaften in Europa mithalten können.“

Richtige Schlüsse für die Zukunft ziehen

Ins gleiche Horn stößt auch Mario Sonnleitner: „Gemeinsam wissen wir, dass wir mit jedem mithalten können. Das ist das Wichtigste an dieser Situation, dass wir gegen Champions-League-taugliche Mannschaften wie Kiew, Genk oder Thun ebenbürtig sind und mit anderen Spielverläufen auch vielleicht mehr Punkte drin gewesen wären.“

Aus den Zahlen, Daten, Fakten und Erfahrungen gilt es nun das Bestmögliche zu machen, um vielleicht nächste Saison auf ein Neues im internationalen Geschäft durchzustarten.

„Das nehmen wir mit. Wir werden versuchen, mit erhobenem Haupt die Saison weiterzuführen“, gibt Sonnleitner die Marschroute vor.

Vielleicht kann in einem Jahr aus Rapid-Sicht schon eine weitaus positivere Bilanz gezogen werden.


Aus Kiew berichtet Alexander Karper

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