Basel trotz Halbfinal-Aus stolz

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Der Erfolgslauf des FC Basel ist am Donnerstag im Halbfinale der Europa League zu Ende gegangen.

Bei den Schweizern überwog nach dem Aus gegen Chelsea aber der Stolz auf eine historische Europacup-Saison. Zum ersten Mal seit 35 Jahren war ein Schweizer Klub in ein Halbfinale eingezogen.

Nun gilt es, den heimischen Meistertitel einzufahren - und die Mannschaft so gut wie möglich beisammen zu halten.

"Können super stolz sein"

ÖFB-Teamverteidiger Aleksandar Dragovic etwa hat in Basel zwar noch bis Sommer 2015 Vertrag, steht aber auf der Wunschliste mehrerer europäischer Großclubs. Sollte einer davon gewillt sein, eine hohe siebenstellige Euro-Summe für den 22-jährigen Innenverteidiger zu bezahlen, könnte dieser die Schweizer nach zweieinhalb Jahren verlassen.

Im Rückspiel bei Chelsea (1:3) fehlte Dragovic wegen einer Gelbsperre. "Leider hat es nicht fürs Finale gereicht, aber wir können super stolz sein auf das, was wir in Europa erreicht haben", meinte der Wiener. In der K.o.-Phase eliminierte Basel nach Dnjepr Dnjepropetrowsk und Zenit St. Petersburg auch den englischen Topclub Tottenham. Dragovic brachte dabei ansprechende Leistungen - und spielte sich in die internationale Auslage.

Erneutes Double das Ziel

Vorerst will sich der Österreicher aber darauf konzentrieren, mit den "Bebbi" das Double einzufahren. Drei Punkte liegt der Serienmeister vor dem ersten Verfolger Grasshoppers Zürich, am Sonntag (13.45 Uhr) geht es zum Tabellenvierten FC Sion. Auch im Cupfinale am 20. Mai in Bern geht es für Dragovic und Co. gegen die Grasshoppers. Die internationalen Erfolge sollen als Motivationsspritze dienen.

Auch in London versteckten sich die Basler keineswegs, kassierten nach der Pause aber binnen zehn Minuten drei Gegentore. "Es war das Halbfinale der Europa League. Wir haben auf unserem Weg dahin wundervolle Momente erleben dürfen", erinnerte Trainer Murat Yakin. "Dass wir das mitnehmen können, ist großartig. Jetzt müssen wir uns auf die Meisterschaft konzentrieren."

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