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Salzburg beschert WAC Europacup-Startplatz

Die Wiener Austria hat am Mittwoch das ÖFB-Cup-Finale gegen Red Bull Salzburg 0:2 nach Verlängerung verloren und muss ein zweites Jahr in Folge ohne Europacup-Teilnahme auskommen.

Die "Bullen" belohnten sich mit dem dritten Double der Vereinsgeschichte nach 2012 und 2014 nicht nur selbst, sondern machten in Klagenfurt auch dem WAC ein großes Geschenk, der nun seine Europacup-Premiere geben darf.

WAC als Fünfter in Europa

Seit dieser Saison reicht das Cup-Finale alleine ja nicht mehr für einen Europacup-Startplatz, deshalb ist nun der WAC als Liga-Fünfter nächste Saison im internationalen Geschäft vertreten.

Die Wolfsberger müssen bereits in der 2. Qualifikationsrunde zur Europa League einsteigen, Spieltermine sind der 16. und 23. Juli. Im Falle eines Ausscheidens gibt es trotzdem eine UEFA-Prämie in der Höhe von 210.000 Euro für die Truppe von Trainer Dietmar Kühbauer.

Sturm erspart sich eine Runde

Sturm Graz als Tabellenvierter erspart sich dank des Salzburger Cupsiegs eine Runde und steigt genauso wie der Dritte Altach, der beste Aufsteiger der Liga-Geschichte, erst in der dritten Runde ein. Gespielt wird am 30. Juli sowie am 6. August.

Im Falle eines Ausscheidens zahlt die UEFA den Clubs 220.000 Euro. Das Play-off ist für 20./27. August angesetzt. Dort könnten auch Salzburg und Rapid im Einsatz sein, sollten sie bereits in der dritten Qualifikationsrunde zur Champions League scheitern und daher in die Europa League umsteigen.

In der Gruppenphase, die zwischen 17. September und 10. Dezember ausgetragen wird, gibt es eine Startprämie von 2,4 Millionen Euro, ein Sieg ist 360.000 Euro Wert, ein Remis bringt 120.000 Euro.

Salzburg und Rapid um CL-Einzug

Die Champions League ist da mit einer Startprämie von 12 Millionen Euro deutlich höher dotiert, für einen Sieg gibt es dort 1,5 Millionen Euro, für ein Remis 500.000 Euro. Die Partien finden zwischen 15. September und 9. Dezember statt.

Sowohl Salzburg als auch Rapid steigen in der dritten Quali-Runde ein, wobei die "Bullen" im Meister-Weg am 28./29. Juli sowie 4./5. August die von der Papierform deutlich leichtere Aufgabe vor sich haben. Rapid drohen im Nicht-Meister-Weg gleich zum Auftakt große Kaliber, im Play-off (18./19. bzw. 25./26. August) könnten Kracher wie Manchester United oder Bayer Leverkusen warten.

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