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"Unangenehm, gegen italienische Gegner zu spielen"

Auf das Duell mit Miroslav Klose muss Martin Stranzl verzichten.

Während der Burgenländer in Diensten von Borussia Mönchengladbach im Hinspiel des Europa-League-Sechzehntelfinales am Donnerstag fit ist, fällt der deutsche Torjäger bei Gegner Lazio Rom aus.

In Gladbach will die Borussia deshalb erfolgreich die Weichen für ein mögliches rein deutsches Achtelfinale legen.

Stuttgart ist Außenseiter

In der Runde der besten 16 würde auf die "Fohlen" nämlich der Sieger des Duells zwischen dem VfB Stuttgart und dem KRC Genk warten.

Die Schwaben mit Martin Harnik und Raphael Holzhauser gelten nach fünf Niederlagen in Serie gegen die Belgier jedoch als Außenseiter.

Als vierter ÖFB-Legionär hofft Aleksandar Dragovic mit dem FC Basel auf den Aufstieg. Kontrahent der Schweizer ist Dnjepr Dnjepropetrowsk aus der Ukraine. Die Rückspiele steigen am 21. Februar.

"Gegen Italiener immer unangenehm"

Mönchengladbach darf gegen Lazio auf ein volles Haus vertrauen, das Heimspiel ist ausverkauft.

Die Italiener, Tabellendritte der Serie A, dürften auch ohne den verletzten Klose (Bänderriss im Knie) das bisher stärkste Team sein, auf das die Borussen im laufenden Wettbewerb treffen. Auch Stranzl wusste um die Schwere der Aufgabe.

"Es ist immer sehr unangenehm, gegen italienische Gegner zu spielen. Aber wir werden alles daran setzen, um zu Hause ein gutes Ergebnis zu erzielen und so die Basis zu legen, eine Runde weiter zu kommen", meinte der beim 3:3 gegen Leverkusen am Wochenende erfolgreiche Verteidiger.

"Das wird ein Kraftakt"

Die verunsicherten Stuttgarter hoffen im internationalen Einsatz auf die Wende.

Ob der VfB vor heimischer Kulisse den Abwärtstrend stoppen kann, bleibt indes fraglich. "Das wird ein Kraftakt", warnte Trainer Bruno Labbadia, der seine Elf zuletzt zu Hause gegen Werder Bremen 1:4 untergehen sah.

Genk überstand im Gegensatz zum VfB, der nur mit Hängen und Würgen weiterkam, die Gruppenphase ungeschlagen.

Der in der Europa League-Saison bisher zweimal erfolgreiche Harnik sollte gegen die Belgier einlaufen, Holzhauser wieder auf der Ersatzbank Platz nehmen.

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