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Salzburg verabschiedet sich mit 1:3 aus Europa League

Für Red Bull Salzburg ist die Europacup-Saison seit Donnerstag beendet.

Österreichs Meister verlor das Sechzehntelfinal-Rückspiel der Europa League vor 26.020 Zuschauern in Wals-Siezenheim mit 1:3 (1:1) und schied nach dem 1:2 in der ersten Partie mit einem Gesamtscore von 2:5 aus.

Marco Djuricin schoss die Salzburger vor den Augen von Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz zwar mit seinem Treffer in der 18. Minute auf Aufstiegskurs, Luciano Vietto (33., 76.) und Giovani dos Santos (79.) bescherten den Spaniern aber noch einen letztlich souveränen Erfolg.

Salzburg-Coach Adi Hütter hatte Andre Ramalho wieder in die Innenverteidigung beordert, anstelle des gesperrten Stefan Ilsanker agierte der erst 17-jährige Konrad Laimer im Mittelfeldzentrum.

Am linken Flügel begann überraschend Takumi Minamino, der Japaner blieb allerdings wirkungslos.

Perfekter Start

Dies änderte jedoch nichts daran, dass die Gastgeber zunächst mehr vom Spiel hatten und gleich mit ihrer ersten nennenswerten Chance in Führung gingen.

Ein Schuss von Marcel Sabitzer wurde in der 18. Minute abgeblockt, der Ball kam zu Djuricin, und der Stürmer stellte knapp außerhalb des Strafraums mit einem Flachschuss auf 1:0 für Salzburg.

Die "Bullen" blieben am Drücker und wurden in der 28. Minute noch einmal gefährlich.

Villarreal-Goalie Sergio Asenjo musste sich bei einem Schuss von Sabitzer gehörig strecken.

Danach aber fanden die Gäste aus Spanien besser ins Spiel: Ein Kopfball von Vietto in der 29. Minute ging relativ knapp über die Querlatte, vier Minuten später zielte der Stürmer besser und köpfelte nach Freistoßflanke von Jaume Costa unbedrängt zum Ausgleich ein.

Gulacsi hält RBS im Spiel

Zur Pause kam Felipe Pires für Minamino, doch auch mit dem Brasilianer schafften es die Salzburger nicht, großen Druck auf den Gegner auszuüben.

Villarreal präsentierte sich clever in der Defensive und im Konter stets gefährlich - so etwa in der 55. Minute, als Goalie Peter Gulacsi einen Schuss von Vietto parierte.

Sieben Minuten später wehrte der Ungar eine durch Martin Hinteregger abgefälschte Hereingabe von Pina gerade noch mit den Fingerspitzen vor dem einschussbereiten Denis Tscheryschew ab.

Weitschüsse

Auf der Gegenseite hatten die Salzburger außer harmlosen Distanzschüssen von Naby Keita (59.) und Sabitzer (60.) wenig zu bieten. In der 69. Minute wurde ein Schuss von Sabitzer in aussichtsreicher Position von Mateo Musacchio abgeblockt.

Zwei Minuten danach wehrte Asenjo einen Schuss des eingewechselten Massimo Bruno aus spitzem Winkel an die Brust von Sabitzer, der Ball sprang Richtung Tor, wurde aber von Victor Ruiz geklärt.

Doppelschlag bringt Entscheidung

Bald danach gelang Villarreal die Entscheidung. Nachdem die Spanier aufgrund einer Attacke von Andreas Ulmer an Tscheryschew vergeblich einen Elfmeter gefordert hatten, schlug Vietto zum zweiten Mal zu.

Der Stürmer wurde in der 76. Minute nach einem schnellen Gegenstoß von Giovani dos Santos freigespielt und schob zum 2:1 für die Gäste ein. Mit dem 3:1 durch Dos Santos in der 79. Minute waren die letzten Hoffnungen der Salzburger verflogen.

Durch das Ausscheiden der "Bullen" steht fest, dass Österreich in der Saison 2016/17 nur noch vier Clubs in den Europacup entsenden darf. In der kommenden Spielzeit ist die heimische Bundesliga noch mit fünf Vereinen vertreten.

FC Red Bull Salzburg - Villarreal CF 1:3 (1:1)

Red-Bull-Arena, 26.020, SR Kenn Hansen (DEN).

Hinspiel 1:2 - Villarreal mit Gesamtscore von 5:2 weiter.

Salzburg: Gulacsi - Schwegler, Ramalho, Hinteregger, Ulmer - Sabitzer, Keita, Laimer (70. Bruno), Minamino (46. Pires) - Soriano, Djuricin (84. Berisha)

Villarreal: Asenjo - Gaspar, Musacchio, Ruiz, Jaume Costa - Jonathan dos Santos, Trigueros, Pina (86. Campbell), Tscheryschew - Vietto (81. Gomez), Uche (69. Giovani dos Santos)

Tore: 1:0 Djuricin (18.), 1:1 Vietto (33.), 1:2 Vietto (76.), 1:3 Giovani dos Santos (79.)

Gelbe Karten: Hinteregger, Schwegler bzw. Musacchio, Pina, Trigueros, Jonathan dos Santos

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