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Fans sorgten für friedlichen Fußball-Abend

Der erwartete heiße Abend in Wien ist am Donnerstag ausgeblieben. Der Tag der Hochrisiko-Begegnung zwischen Rapid gegen PAOK Saloniki ist weitgehend ohne Zwischenfälle verlaufen.

Mit ein Grund für ein ruhiges Rückspiel in der Europa-League-Qualifikation war auch der Umstand, dass rund 800 Sicherheitsbeamte dafür sorgten, dass sich die Fans beider Vereine erst auf den Rängen im Hanappi-Stadion zu Gesicht bekamen.

Auf dem Weg in das und aus dem Stadion wurden die etwa 700 Anhänger der Gastmannschaft von den Einsatzkräften mehr oder weniger isoliert. Während des Spiels wurde laut Polizei kein einziger Feuerwerkskörper gezündet.

Auch PAOK-Fans weitgehend friedlich

Auch sonst gab es während der Partie keinerlei polizeilich relevante Vorfälle, berichtete die Wiener Polizei am Freitag.

Personen- und strenge Zugangskontrollen beim Stadion durch einen Sicherheitsdienst zeigten Wirkung. Lediglich zwei Personen wurden nach einem Raufhandel festgenommen, zwei weitere nach dem Verwaltungsstrafgesetz.

Die Busse der griechischen Fans wurden bereits auf dem Weg ins Zentrum gestoppt, um verbotene Gegenstände zu sichern.

Auch als sich am Nachmittag über 200 PAOK-Fans am Wiener Schwedenplatz versammelten, kam es zu keinen gröberen Zwischenfällen. Ein kleines bengalisches Feuer wurde hier jedoch von PAOK-Anhängern gezündet, ein Böller war zu hören.

Keine Panathinaikos-Anhänger

Nach 17.00 Uhr ging es für die PAOK-Fans dann mit der U4 zum Hanappi-Stadion, auch hier gab es bis auf einen gezündeten Böller keine weiteren Vorkommnisse. Die Fans beider Mannschaften beschränkten sich darauf, während des Spiels für gute Stimmung zu sorgen.

Zahlreiche Gerüchte machten am Spieltag die Runde, etwas dass gewaltbereite Gate 13-Fans von Panathinaikos Athen nach Wien kommen würden, die mit den Ultras der Grün-Weißen befreundet und mit den PAOK-Fans verfeindet sind.

Am Ende blieb es aber friedlich, und so lautete die Bilanz nach dem 3:0-Sieg von Rapid über PAOK Saloniki, dass auch der Fußball gewonnen hat. Nach dem Spielende warteten die griechischen Anhänger ruhig auf ihre Abreise per Bus, die Rapid-Fans feierten ihren Aufstieg.

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