Chancenverwertung mangelhaft

Die Salzburger bewiesen, dass auch der zweite Anzug passt. Martin Hinteregger setzte einen ersten Kopfball an die Latte (6.).

Einzig der mangelnden Chancenauswertung war es zuzuschreiben, dass Salzburg nicht schon vor der Pause als Sieger feststand.

Berisha schoss unbedrängt vor Elfsborg-Keeper Stuhr Ellegaard zu überhastet (20.), dazu ließ Mane einen echten Sitzer aus.

Der Senegalese brachte den Ball nicht im Tor unter, obwohl er Nielsen Stuhr Ellegaard bereits umkurvt hatte. Manes erster Versuch wurde von einem Verteidiger geblockt, der Nachschuss landete an der Außenstange (29.).

Meilinger mit dem Goldtor

Die Erlösung folgte durch Meilinger, der nach einer Hereingabe von Christian Schwegler, die Berisha klug durchgelassen hatte, trocken abschloss.

Praktisch im Gegenzug die einzige Schrecksekunde: Elfsborgs Offensivmann Stefan Ishizaki setzte den Ball aus aussichtsreicher Position aber über das Tor (40.).

Das Aufbäumen der Schweden währte nur kurz, nach Seitenwechsel diktierte wieder Salzburg das Geschehen.

Salzburg wie Tottenham

Der bemühte, aber glücklose Mane scheiterte ebenso völlig alleine vor dem eingewechselten Elfsborg-Ersatztorhüter Abbas Hassan (71.) wie Nielsen, der den Ball rechts am Gehäuse vorbeischoss (72.).

Mane wurde mehrmals hart attackiert, erntete am Boden liegend auch immer wieder Pfiffe von den 3.000 Zuschauern - zehn Minuten vor Schluss erlöste ihn Schmidt und brachte Alan.

Salzburg rehabilitierte sich damit für die beiden Niederlagen, die man zuletzt in der Liga bei der Admira (1:3) und bei Rapid (1:2) kassiert hatte.

In der Europa League ist nach fünf Runden sonst nur Tottenham noch ohne Punkteverlust. Als Gruppensieger hätte man im Sechzehntelfinale Ende Februar im Rückspiel Heimrecht. 2010 und 2012 waren die Salzburger jeweils in der ersten K.o.-Runde ausgeschieden.

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