Aufmacherbild

Gladbach weiter, Stuttgart trotz 5:1 noch nicht

Österreich stehen in der Fußball-Europacup-Saison 2014/15 nur noch vier internationale Startplätze zur Verfügung.

Das steht bereits eine Runde vor Abschluss der Europa-League-Gruppenphase fest. Durch Siege des FC Kopenhagen und des FC Basel sind Dänemark und die Schweiz in der Fünfjahreswertung nicht mehr zu überholen.

Österreich verfügt damit nur in der kommenden Saison über fünf Europacup-Starter.

Harnik trifft per Abstauber

Der 2:1-Erfolg von Kopenhagen beim norwegischen Meister Molde FK verhinderte auch den vorzeitigen Einzug des VfB Stuttgart ins Sechzehntelfinale.

Die Schwaben befinden sich nach einem 5:1-Kantersieg bei Tabellenführer Steaua Bukarest in Gruppe E aber auf Kurs. Für die Rumänen war es die erste Niederlage nach zuvor 17 ungeschlagenen Pflichtspielen.

Martin Harnik durfte sich im zweiten Europacup-Spiel in Folge als VfB-Torschütze feiern lassen. Der ÖFB-Teamstürmer staubte nach einer Freistoßflanke von Zdravko Kuzmanovic per Kopf aus kurzer Distanz zum 2:0 ab (18.).

Shinji Okazaki traf in zweifacher Ausführung (31., 55.). Das zweite Tor des Japaners leitete Harnik über den rechten Flügel ein. Der 25-Jährige wurde in Minute 61 ausgewechselt, Landsmann Raphael Holzhauser saß 90 Minuten auf der Bank.

Gladbach fixiert Aufstieg

Während sich die Stuttgarter zum Abschluss zu Hause gegen Molde keine Blöße geben dürfen, können Martin Stranzl und Borussia Mönchengladbach bereits für den Europacup-Frühling planen.

Die Gladbacher zitterten sich mit dem Burgenländer als Kapitän zu einem 2:0-Heimsieg gegen Schlusslicht AEL Limassol. Zum Matchwinner avancierte der erst eine Viertelstunde vor Schluss eingewechselte Belgier Igor de Camargo mit einem Doppelpack (79., 91.).

Gladbach profitierte in Gruppe C von einer unglücklichen 0:1-Heimpleite von Olympique Marseille gegen den ebenfalls qualifizierten Spitzenreiter Fenerbahce Istanbul.

Liverpool muss zittern

Liverpool muss nach einem 2:2 zu Hause gegen Young Boys Bern, mit dem die Schweiz ebenfalls einen weiteren Punkt für die Fünfjahreswertung einfuhr, in Gruppe A hinter dem russischen Millionenclub Anschi Machatschkala weiter um den Aufstieg zittern.

Der bereits qualifizierte Titelverteidiger Atletico Madrid besiegte Hapoel Tel Aviv mit 1:0 (1:0). Stürmerstar Edinson Cavani schoss den SSC Napoli mit einem Elfmeter in der 94. Minute zu einem 2:1-Sieg bei AIK Solna und damit in die K.o.-Phase.

PSV Eindhoven, der Club des nicht im Kader stehenden ÖFB-Youngsters Marcel Ritzmaier, ist nach einer 1:2-Heimniederlage gegen Dnjepr Dnjepropetrowsk in Gruppe F damit aus dem Rennen.

Basel mit Dragovic souverän

Der FC Basel feierte einen 3:0-Erfolg gegen Schlusslicht Sporting Lissabon und hat nun als Zweiter zwei Punkte Vorsprung auf Videoton Szekesfehervar.

Zum Abschluss muss Basel (8 Punkte) beim bereits aufgestiegenen Leader Genk (11) bestehen, während Videoton (6) auswärts in Lissabon (2) antreten muss.

Basel ging vor eigenem Publikum durch Fabian Schär (23.) in Führung und ließ sich in der Folge auch von einer Gelb-Roten Karte für Cabral (58./Foul) nicht aus der Verfassung bringen.

Valentin Stocker (66.) und David Degen (71.) machten endgültig den Sack zu. ÖFB-Teamverteidiger Aleksandar Dragovic spielte bei den Siegern durch.

Alles entschieden ist bereits in Gruppe L, in der Hannover 96 (0:0 gegen Twente Enschede) und Levante (3:1 in Helsingborg) weiterkamen.

Lazio fixiert Weiterkommen

Das selbe gilt für die Gruppe I. Sparta Prag reichte da ein 1:1 zu Hause gegen Gruppensieger Olympique Lyon.

Die aus Sicherheitsgründen verschobene Parallelpartie zwischen Hapoel Kiryat Shmona und Athletic Bilbao hat damit keinen großen Wert mehr.

In Gruppe J fixierte Lazio Rom das Weiterkommen mit einem torlosen Heimremis gegen Tottenham.

Die Engländer haben als Zweiter am 6. Dezember im Heimspiel gegen Panathinaikos Athen alles in der eigenen Hand, es reicht ihnen bereits ein Unentschieden.

Inter Mailand verlor im Kampf um den Gruppe-H-Sieg im Duell zweier bereits aufgestiegener Teams bei Rubin Kasan mit 0:3.

Mehr zum Thema Zum Seitenanfang»