"Salzburg hat in den letzten Wochen und Monaten tollen Fußball geboten und begeistert, aber auch Basel verfügt über ein sehr starkes Kollektiv und hat in der Vergangenheit oft genug bewiesen, dass sie auf der internationalen Bühne glänzen können", konstatierte Dragovic.

Ergo: "Ich erwarte ein interessantes Duell auf Augenhöhe."

"Yakin ist ein schlauer Fuchs"

Das Salzburger Pressing, das auch einen Gegner wie Ajax Amsterdam vor eine unlösbare Aufgabe stellte, würde auch Trainer Murat Yakin beschäftigen. Der 39-jährige Basler, bei den Fans nicht unumstritten, werde aber eine Antwort finden.

"Ich bin davon überzeugt, dass sich Yakin taktisch etwas einfallen lässt", sagte Dragovic. "Er ist ein schlauer Fuchs und ein akribischer Arbeiter und abgesehen davon auch menschlich ein toller Typ."

Basel ist Schweizer Tabellenführer, steht im Cup-Halbfinale und ist nach wie vor im EL-Rennen. Die dennoch immer wieder vernehmbare Unzufriedenheit mancher Fans, die bei Heimspielen jedenfalls in Scharen in den St. Jakob-Park strömen (Saisonschnitt bisher: 27.391), sei dennoch erklärbar.

Ausfälle und Abgänge wiegen schwer

"Basel hat in den letzten Jahren viel bewegt und erreicht, da ist die Erwartungshaltung automatisch hoch, zumal die ganze Stadt mitlebt", beschrieb Dragovic das intensive Verhältnis zwischen Anhang und Klub.

Die im Vergleich zu Salzburg aber nicht immer makellosen Vorstellungen hätten freilich auch handfeste Gründe.

"Der Verein muss immer wieder wertvolle Spieler ersetzen, wie beispielsweise Salah oder Innenverteidiger Iwan Iwanow, der die Saison wegen eines Kreuzbandrisses vorzeitig beenden musste. Solche Abgänge oder Ausfälle sind für keinen Verein leicht zu verkraften", meinte Dragovic.

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