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"Salzburg hat nicht viele Schwächen"

Die Buchmacher führen Metalist Charkiw vor dem Europa-League-Duell mit Salzburg am Donnerstag (19.00 Uhr/live Sky und Puls 4) als leichten Favoriten, die Ukrainer gehen dennoch mit großem Respekt in das Hinspiel der Runde der letzten 32.

"Ich würde nicht sagen, dass Salzburg viele Schwächen hat", konstatierte Metalist-Trainer Miron Markewitsch in ukrainischen Medien.

Mit seinem Team gastiert der Kurzzeit-Nationalcoch seines Landes (Februar bis August 2010) bereits zum dritten Mal in den vergangenen zweieinhalb Jahren in Österreich.

Zwei Duelle mit ÖFB-Klubs

Bisher brachten ihm die Ausflüge in die Alpen nur Gutes.

In der Europa-League-Qualifikation holte er im August 2009 bei Sturm Graz - mit einem fast komplett anderen Team als dem heutigen - ein 1:1, bei der Austria führte er seine Elf im vergangenen September in der Gruppenphase zu einem 2:1-Erfolg.

Der 61-Jährige erwartet gegen Salzburg aber einen harten Kampf. "Ich bin sicher, es wird ein schwieriges Spiel", meinte Markewitsch, der mehrere Partien der "Bullen" sowohl in der Europa League als auch der Bundesliga analysiert hat.

Marlos schon von Beginn?

Überraschungen sind in der Aufstellung der Ukrainer nicht zu erwarten.

Markewitsch, der personell aus dem Vollen schöpfen kann, muss sich aber wohl überlegen, ober er etwa den 2008 eingebürgerten Serben Marko Devic oder den Argentinier Cristaldo stürmen lässt.

Fraglich ist auch, ob er den im Winter aus Brasilien geholten offensiven Mittelfeldspieler Marlos schon für integriert genug befindet und aufs Feld schickt.

Am gewohnten 4-2-3-1-System dürfte sich jedenfalls nichts ändern.

Viele Südamerikaner

Durchaus möglich also, dass bei den "Gelb-Blauen" wie schon gegen die Wiener Austria zeitweise neun aus Südamerika stammende Kicker auf dem Platz stehen.

Dagegen nimmt sich die entsprechende Abteilung der Salzburger (Leonardo, Douglas, Gonzalo Zarate exklusive des verletzten Alan und des für die Europa League nicht gemeldeten Cristiano) schon fast bescheiden aus.

Zarate, Soriano und Jantscher im Fokus

Markewitsch beschrieb den Gegner als eine "hochwertige Mannschaft mit physisch starken und disziplinierten Spielern" und betonte, dass die Aufgabe der Salzburger in der Gruppenphase mit Paris Saint Germain und Athletic Bilbao "ganz schwer" gewesen sei.

Besonders ins Auge stachen ihm Zarate, Neo-Stürmer Soriano, aber auch Jakob Jantscher, den Markewitsch bereits von den Spielen gegen Sturm 2009 kennt.

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