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Celtic zeigt Respekt vor Salzburg und hat viel vor

Celtic Glasgow reist mit großem Respekt zum Auswärtsspiel der Europa-League-Gruppenphase gegen Salzburg.

Vor dem Kräftemessen mit dem österreichischen Doublegewinner am Donnerstag (19.00 Uhr) in der Red-Bull-Arena schwärmte Celtic-Coach Ronny Deila von der Spielweise der Mozartstädter.

Das hohe Pressing der "Bullen" hat es dem norwegischen Betreuer angetan.

RBS spielt wie es Celtic gerne hätte

"Sie spielen so, wie ich es gerne sehe", erklärte Deila und warnte: "Wir brauchen fitte Spieler, müssen stark bei Kopfbällen sein und sehr gut verteidigen."

Österreichs Meister habe jahrelang an seinem speziellen System gearbeitet, sagte der 38-Jährige. "Jetzt spielen sie ein sehr aggressives Pressing."

Die bevorstehenden Partien gegen Salzburg sowie gegen Dinamo Zagreb und den rumänischen Club Astra Giurgiu sieht Deila als wichtigen Lernprozess für seine Mannschaft. "Wir freuen uns sehr darauf, das werden gute Erfahrungen für uns."

Auch Celtic scheiterte in CL

Allerdings gab der Betreuer auch zu, dass bei seinem Club - ebenso wie bei Salzburg - noch die Enttäuschung über die verpasste Champions-League-Teilnahme spürbar ist.

"Aber der nächstgrößere Bewerb ist die Europa League, also ist es fantastisch, hier dabei zu sein", betonte Deila.

Celtic war eigentlich schon in der vorletzten Quali-Runde für die "Königsklasse" mit einem Gesamtscore von 1:6 gegen Legia Warschau ausgeschieden, schaffte aber auf UEFA-Geheiß trotzdem den Einzug ins Playoff, weil die Polen in einer Partie einen gesperrten Kicker eingesetzt hatten.

In der entscheidenden Runde kam dann gegen NK Maribor (1:1 auswärts, 0:1 daheim) das Aus.

Zeiten des Umbruchs

Doch nicht nur auf internationaler Ebene setzte es für die "Bhoys" in dieser Saison Rückschläge.

In der Meisterschaft liegt Celtic trotz der Abwesenheit des großen Stadtrivalen Rangers derzeit nur auf Rang vier, ist allerdings nach Verlustpunkten gerechnet gleichauf mit den drei davor platzierten Vereinen.

Nach dem 2:1-Heimerfolg am Samstag gegen Aberdeen steht die Liga-Bilanz nach fünf Partien bei drei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage.

Auf den schottischen Spitzenclub warten Zeiten des Umbruchs: In der abgelaufenen Transferzeit wurden gleich 17 Spieler - darunter Goalie Fraser Forster um rund 12 Millionen Euro zu Southampton und Goalgetter Georgios Samaras ablösefrei zu West Bromwich - abgegeben.

"Wir können bis ins Finale kommen"

Dafür gab gegen Aberdeen der zuletzt schmerzlich vermisste Kapitän Scott Brown sein Comeback nach überstandener Muskelverletzung, außerdem feierten die Neuzugänge Stefan Scepovic, Aleksander Tonev und John Guidetti ihre Debüts für Celtic.

Insgesamt sieben Neue wurden im Sommer geholt, darunter auch der belgische Verteidiger Jason Denayer, der sich für die bevorstehende Europa-League-Saison viel vorgenommen hat.

"Wenn wir 100 Prozent unseres Leistungsvermögens abrufen, können wir bis ins Finale kommen", behauptete der 19-jährige Leihspieler von Manchester City.

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