Sturm nach Stotterstart dennoch zuversichtlich

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Sturm Graz hat einen Stotterstart in die Europa League hingelegt. Die Steirer kamen am Donnerstag im Zweitrunden-Hinspiel der Qualifikation auswärts gegen den isländischen Klub Breidablik nicht über ein 0:0 hinaus und boten dabei eine Leistung auf eher bescheidenem Niveau.

Dennoch verschafften sich die "Blackies" damit eine vielversprechende Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Donnerstag in der UPC-Arena, wie auch Trainer Darko Milanic betonte:

"Natürlich wollten wir gewinnen, aber auch das 0:0 ist ein gutes Ergebnis für uns."

Viel Arbeit steht noch bevor

Bei den im Vergleich zur Vorsaison an einigen Positionen veränderten Grazern waren gegen den aktuellen Vierten der isländischen Liga deutliche Abstimmungsprobleme erkennbar.

"Zu diesem Zeitpunkt der Saison ist es schwer zu erwarten, dass in der Offensive schon alle Laufwege optimal sind", sagte Milanic.

"In der Offensive müssen wir noch arbeiten. Aber ohne Ball waren wir kompakt, der Gegner hat in der Offensive gar nichts gemacht."

"Isländer haben Respekt"

Der Slowene sprach von einem "organisierten und dominanten" Auftreten seiner Mannschaft und klagte über vergebene Torchancen. "Die Isländer haben sehr defensiv gespielt. Das zeigt, dass sie Respekt vor uns haben."

Auch Marko Djuricin war bemüht, die positiven Aspekte der Partie hervorzuheben. "Wir hätten uns ein besseres Ergebnis gewünscht, haben aber leider unsere Möglichkeiten nicht verwertet. Doch es gibt keinen Grund, jetzt nervös zu werden oder in Panik zu verfallen", erklärte der Stürmer.

Etwas kritischer äußerte sich Außenverteidiger Christian Klem. "Breidablik kann mit dem 0:0 besser leben als wir. Wir waren zwar spielbestimmend, haben aber unsere Chancen nicht verwertet."

Breidablik FC - SK Sturm Graz 0:0
Kopavogur, Stadion Kopavogsvöllur, 450, SR Ognjen Valjic (BIH)

Breidablik: Gunnleifsson - Hreidarsson, Ingason, Troost, Jonsson - Margeirsson, Yeoman - Gardarsson, Lydsson, Adalsteinsson - Rohde (78. Hreinsson)

Sturm: Gratzei – Todorovski, Vujadinovic , Madl, Klem – Hölz (65. Offenbacher), Hadzic, Weber, F. Kainz – Beric, Djuricin (77. Szabics)

Gelbe Karten: Keine bzw. Djuricin, Todorovski

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