LAOLA1: Das erinnert an den Start in der letzten Saison, wo auch nicht unbedingt die bessere Mannschaft mit einem Sieg gestartet ist.

Boyd: Genauso schaut es aus, das kann man mit Rosenborg gleichsetzen. Es wird nicht so weitergehen. Wir sind ja sonst gut drauf. Es ist ja nicht so, dass wir eine Serie von zehn Niederlagen hinter uns haben. Wir wissen, was wir können. Jetzt müssen wir uns in der Liga Mut holen, dann geht es weiter.

LAOLA1: Drei Punkte zum Auftakt hätten schon auch eine gewisse Aufbruchsstimmung bewirken können und möglicherweise vieles erleichtert.

Boyd: Es wäre auf jeden Fall eine Motivationsspritze gewesen, das hätte uns sicher einen richtig großen Push gegeben. Leider ist es nicht so gekommen, aber wir müssen uns halt alles erarbeiten. So müssen wir in die Spiele hineingehen.

LAOLA1: Gibt es vor dem schon richtungsweisenden Heimspiel gegen Dynamo Kiew eine Kampfansage von deiner Seite?

Boyd: Das Gute ist, dass wir gegen Dynamo Kiew nichts zu verlieren haben. Dementsprechend müssen wir in das nächste Spiel hineingehen. Wir müssen wieder zeigen, was Rapid ausmacht. Dass wir die jungen Burschen sind, die sich nichts scheißen, wie Zoki gesagt hat. Wir können da nur gewinnen. Wir müssen so reingehen, dass wir alles reinwerfen.

LAOLA1: Zeigen, was Rapid ausmacht, müsst ihr schon wieder am Sonntag gegen Ried.

Boyd: Ried ist ein unangenehmer Gegner, aber wir wissen, dass wir in der Liga jeden Gegner schlagen können. Ich sage es jetzt eigentlich in jedem Interview, dass es an uns liegt. Jetzt müssen wir unseren Frust abschießen.


Das Gespräch führte Alexander Karper

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