Ibrahimovic rechnet mit Sieg gegen Montenegro

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Wie Tabellenführer Österreich hat auch Verfolger Schweden in der EM-Qualifikations-Gruppe G noch kein Spiel verloren.

Da Superstar Zlatan Ibrahimovic und Co. mit neun Punkten nach fünf Spielen aber nur einen Punkt vor Russland liegen, wären für drei Zähler im Heimspiel gegen Montenegro am Sonntag (20.45 Uhr) in Solna im Kampf um die beiden fixen EM-Tickets von enormer Wichtigkeit.

Montenegro ohne Jovetic

"Es ist ein wichtiges Spiel für uns, die drei Punkte müssen wir mitnehmen, um in einer guten Position zu bleiben", sprach Ibrahimovic Klartext. Der 33-Jährige setzt auch auf die Unterstützung der Fans in der Friends Arena in Solna.

"In Montenegro haben wir Unentschieden gespielt, aber zu Hause vor unseren Fans werden wir gewinnen", sagte der Stürmer-Routinier. In Podgorica hatten sich die beiden Teams nach Toren von Ibrahimovic (9.) bzw. Stevan Jovetic (80./Elfmeter) am 15. November 2014 mit 1:1 getrennt.

Auf Jovetic müssen die auswärts vier Pflichtspiele sieglosen Montenegriner diesmal aber verzichten. Der Offensivspieler von Manchester City laboriert an einer Oberschenkelverletzung. Die Blessur zog sich der 25-Jährige unmittelbar nach seinem Treffer bei der 1:2-Niederlage in Viborg gegen Dänemark am Montag zu. Zudem fehlt auch Kapitän Mirko Vucinic.

Unter Zugzwang

Trotz der personellen Probleme hilft dem Tabellenvierten eigentlich nur ein überraschender Auswärtssieg weiter. Ihren einzigen Sieg in der laufenden Quali hatten die Montenegriner zum Auftakt mit einem 2:0 gegen Moldau gefeiert, daneben gab es je zwei Siege und Remis. Drei Punkte fehlen ihnen auf Russland, vier auf Schweden. Die ÖFB-Auswahl ist gar schon acht Zähler entfernt.

Für die Montenegriner ist es das erste Bewerbsspiel seit dem Skandal im Heimspiel gegen Russland am 27. März in Podgorica. Die Partie, in der Russlands Goalie Igor Akinfejew schon kurz nach dem Anpfiff von einem Feuerwerkskörper am Hinterkopf getroffen worden war, war in der 67. Minute wegen Ausschreitungen abgebrochen worden. Montenegro verlor die Partie nicht nur mit 0:3 am Grünen Tisch, sondern muss auch zumindest ein Heimspiel ohne Zuschauer austragen.

"Zwergenduell" in Vaduz

Genauso wie Montenegro blieben auch die Schweden bei ihrer Generalprobe sieglos. Am Montag musste sich die Truppe von Teamchef Erik Hamren in Oslo gegen Norwegen mit einem 0:0 begnügen.

Im für den Aufstieg unbedeuteten dritten Gruppenspiel geht es um die ungeliebte "Rote Laterne". Der vom Steirer Rene Pauritsch gecoachte Vorletzte Liechtenstein empfängt - zeitgleich mit dem Duell Russland gegen Österreich in Moskau (18.00 Uhr) - in Vaduz Schlusslicht Moldau, das erst einen Zähler und damit drei weniger als der Gegner auf dem Konto haben.

 

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