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Rooney trifft beim Debüt als neuer Skipper

Wayne Rooney hat ein erfolgreiches Debüt als Kapitän der englischen Nationalmannschaft erlebt.

Dank seines Treffers schlugen die "Three Lions" am Mittwoch in London Norwegen mit 1:0 (0:0). Vor nur 40.181 Zuschauern im halbleeren Wembley-Stadion traf Rooney in der 68. Minute vom Elfmeterpunkt.

Wenig Interesse an den "Three Lions"

Das Team von Roy Hodgson konnte im ersten Auftritt nach der schwachen Leistung und dem Vorrunden-Aus bei der WM in Brasilien nicht überzeugen.

Gegen die defensiv gut gestandenen Skandinavier tat sich die junge Mannschaft - fünf der englischen Spieler in der Startformation waren 22 oder jünger - schwer. Gute Torchancen blieben während der ganzen Partie Mangelware.

Enttäuschend im Wembley war nicht nur die Darbietung des Heimteams, sondern auch das Zuschauerinteresse. Nur knapp mehr als 40.000 Leute wollten die Engländer fünf Tage vor Beginn der EM-Qualifikation sehen, der oberste Rang im weiten Rund blieb größtenteils leer.

USA schlagen Tschechien 

Es war die kleinste Kulisse seit der Neueröffnung des Wembleys 2007, zuletzt hatten 1998 so wenig Fans einem Länderspiel Englands beigewohnt. Am Montag tritt das Team zum Auftakt der EM-Qualifikation auswärts in Basel gegen die Schweiz an.

In Prag gewann eine nochmals verjüngte US-Nationalmannschaft unter Trainer Jürgen Klinsmann und seinem Assistenten Andreas Herzog 1:0 (1:0) gegen Tschechien.

Das einzige Tor erzielte Mittelfeldspieler Alejandro Bedoya nach einem schweren Abwehrfehler. Die Tschechen hatten mehr vom Spiel, scheiterten aber mehrmals am in der zweiten Hälfte eingewechselten US-Keeper Nick Rimando.

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