Schweden und Montenegro lauern auf zweites Ticket

Aufmacherbild

Hinter dem überlegenen Sieger Österreich ist in der Qualifikations-Gruppe G ein harter Kampf um das zweite fixe EM-Ticket im Gange.

Russland (14 Punkte) ist vor den Duellen mit Moldau am Freitag in Chisinau und Montenegro am Montag in Moskau in der Favoritenrolle. Schweden (12) muss auf einen Ausrutscher der "Sbornaja" hoffen und selbst die Pflichtaufgaben gegen Liechtenstein und Moldau lösen.

Außenseiterchancen hat auch noch Montenegro (11), das vor dem Montag-Duell mit Russland am Freitag in Podgorica die nach acht Spielen noch ungeschlagene ÖFB-Auswahl zu Gast hat.

Zlatan spricht Klartext

Die Russen kehrten nach der Trennung von Fabio Capello auf die Siegerstraße zurück. Unter Leonid Sluzki gelangen gegen Schweden (1:0) und Liechtenstein (7:0) zwei Siege ohne Gegentor und auch der Vorstoß auf Rang zwei.

"Wir haben wichtige Siege gefeiert, aber es kann sich noch alles ändern. Wir sind noch nicht durch, müssen noch zweimal gewinnen. Erst dann können wir feiern", warnte Russlands Goalie Igor Akinfejew.

Die Schweden waren lange Zeit auf Rang zwei, brachten sich mit Niederlagen gegen die Russen sowie Österreich (1:4) aber um eine gute Ausgangsposition.

"Das waren zwei katastrophale Spiele, wir haben von diesen Spielen nichts Positives mitnehmen können", sprach Schweden-Kapitän Zlatan Ibrahimovic Klartext. Der Druck sei dadurch klarerweise gestiegen. "Ob wir 1:0, 4:0 oder 5:0 gewinnen, ist egal, wir brauchen die drei Punkte gegen Liechtenstein und dann auch gegen Moldau", weiß der PSG-Stürmer.

Entscheidung schon am Freitag?

Die Hoffnungen ruhen vor allem in dem 34-Jährigen, der in 107 Länderspielen 57 Mal, darunter sechsmal in der laufenden Qualifikation, getroffen hat. Zuletzt tankte er auch bei seinem Klub viel Selbstvertrauen, stieg mit seinem Doppelpack beim 2:1-Sieg gegen Olympique Marseille am Sonntag mit 110 Pflichtspieltoren zum Rekordschützen von Paris St. Germain auf.

Die Entscheidung über das zweite EM-Fixticket könnte schon am Freitag fallen. Bei einem Sieg von Russland gegen Moldau und einem gleichzeitigen Punkteverlust beider Rivalen wäre der Sluzki-Truppe Platz zwei nicht mehr zu nehmen.

Das wäre übrigens auch bei einem russischen Unentschieden und Niederlagen von Schweden und Montenegro der Fall, da bei eventueller Punktegleichheit mit Schweden der bessere direkte Vergleich für Russland den Ausschlag geben würde.

Zum Seitenanfang» 0 Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen