Hiddink erklärt seinen Rückkritt

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Niederlande-Teamchef Hiddink tritt mit 1. Juli zurück

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Die zweite Amtszeit von Guus Hiddink als niederländischer Teamchef endet nach nicht mal einem Jahr.

Nach der WM im vergangenen Jahr und dem dritten Platz unter Louis van Gaal hatte Hiddink den Posten erneut übernommen.

Nun trat der 68-Jährige, der schon von 1994 bis 1998 Bondscoach gewesen war, nach einer bisher enttäuschenden EM-Qualifikation zurück.

Vertrag wird aufgelöst

"Ich finde es schade, dass es so gelaufen ist", sagte Hiddink in einer Mitteilung auf der Homepage des nationalen Verbandes (KNVB) am Montagabend.

Beide Parteien hätten beschlossen, den Vertrag mit 1. Juli vorzeitig zu beenden, erklärte der KNVB in Zeist bei Utrecht ganz offiziell. Über die Nachfolge sei noch nicht entschieden.

Zuvor hatten niederländische Medien bereits den Abschied Hiddinks verkündet. Dort hieß es auch, der bisherige Co-Trainer Danny Blind (53) solle nun bereits zum neuen Chefcoach befördert werden. Das bestätigte der Verband allerdings nicht.

"Ich bedaure diese Entwicklung"

Hiddinks Vertrag war eigentlich bis zur EM im kommenden Jahr datiert. Hiddinks kurzer zweiter Auftritt als Nationalcoach seines Heimatlandes war wenig erfolgreich.

In der EM-Qualifikation liegt die niederländische Mannschaft in der Gruppe A nur auf dem dritten Platz mit zehn Punkten aus sechs Spielen hinter Spitzenreiter Island (15) und Tschechien (13).

"Ich bedaure diese Entwicklung", sagte der für den Profifußball zuständige KNVB-Direktor Bert van Oostveen. Bedauerlicherweise sei die Arbeit von Hiddink in den Resultaten nicht für alle sichtbar. Man danke Hiddink aber für dessen Einsatz

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