Ergebnisse spielen ÖFB-Team in die Karten

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Favorit Russland hat in der EM-Qualifikation in der Österreich-Gruppe G die ersten Punkte abgegeben.

Die "Sbornaja" trennte sich am Donnerstag in Solna im Topspiel von Schweden mit 1:1 (1:0).

Die Russen halten damit nach dem Auftakt-4:0 gegen Liechtenstein bei vier Punkten und sind genauso noch ungeschlagen wie die Schweden, die im ersten Spiel gegen die ÖFB-Elf 1:1 gespielt hatten.

Montenegro nur 0:0 in Liechtenstein

Für eine Überraschung sorgte Liechtenstein. Der Underdog trotzte vor eigenem Publikum in Vaduz nach hartem Kampf Montenegro ein torloses Unentschieden ab. 

Montenegro war in Liechtenstein drückend überlegen, am Ende stand eine Torschussbilanz von 28:3 zu Buche. Die Gäste trafen dabei zweimal nur Aluminium. Liechtenstein-Goalie Peter Jehle konnte einen Damjanovic-Kopfball an die Stange abwehren (32.) und unmittelbar vor dem Pausenpfiff (45.+1) setzte Dejan Damjanovic den Ball neuerlich an die Stange.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts am Spielgeschehen und bei den besten Möglichkeiten von Mirko Vucinic (68., 73.) konnte sich der für den am Ellbogen verletzten Jehle in Minute 62 eingewechselte Cengiz Bicer auszeichnen.

Die Montenegriner, in Spiel eins 2:0-Sieger gegen Moldawien, sind am Sonntag (18.00 Uhr) im Wiener Ernst-Happel-Stadion zu Gast. Damit haben mit Russland, Montenegro und Österreich (2:1 in Moldawien) nach zwei Spielen gleich drei Teams vier Punkte auf dem Konto.

Ibrahimovic nicht dabei

Die Schweden waren auch ohne den aufgrund seiner noch nicht auskurierten Fersenverletzung nur auf der Bank sitzenden Superstar Zlatan Ibrahimovic zu Beginn in der Friends Arena tonangebend.

Aus dem Nichts heraus gingen aber die Russen in Führung. Aleksander Kokorin richtete sich knapp außerhalb des Sechzehners den Ball her und traf mit dem ersten nennenswerten Gäste-Torschuss überlegt genau ins Eck (10.).

Die Hausherren ließen sich davon aber nicht beeindrucken und hätten gleich ausgleichen können. Nach einem Smolnikow-Foul an Jimmy Durmaz scheiterte Sebastian Larsson mit dem verhängten Elfmeter jedoch an Russland-Goalie Igor Akinfejew, der die richtige Ecke erriet (13.).

Das war allerdings zugleich die letzte gute Offensivaktion der Schweden vor der Pause. Die Russen fanden immer besser ins Spiel und waren auch dem 2:0 näher. Ein Dsijuba-Schuss wurde genauso in den Corner abgelenkt (22.) wie ein Kokorin-Heber (41.).

Toivonen sorgt für Ausgleich

Nach dem Seitenwechsel ging es hin und her, wobei die Schweden einen Traumstart hinlegten. Nach schöner Durmaz-Hereingabe vollendete Ola Toivonen am Fünfer ohne Mühe zum 1:1 (49.).

Die Russen hätten in der Folge wieder in Führung gehen müssen, ließen aber die nötige Effizienz vermissen. Oleg Schatow zog zwar an Schweden-Tormann Andreas Isaksson vorbei, traf aber aus spitzem Winkel das leere Tor nicht (58.).

Die Schlussoffensive beider Teams blieb unbelohnt. Für die Russen geht es am Sonntag mit dem Heimspiel in St. Petersburg gegen Moldawien weiter, Schweden empfängt neuerlich in der Friends Arena Liechtenstein.

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