Nach knappem Färöer-Sieg "sehr schlecht geschlafen"

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Vier Tage nach Deutschland können sich am Dienstag weitere Hochkaräter vorzeitig die Teilnahme an der Fußball-EM 2012 in Polen und der Ukraine sichern.

Nur reine Formsache dürfte das Lösen des Tickets für Spanien sein, im Falle eines Heimsieges in Logrono gegen Liechtenstein kann der Welt- und Europameister nicht mehr von Platz eins verdrängt werden.

Auch Italien ist bei einem Heimerfolg in Gruppe C in Florenz gegen Slowenien Fixstarter bei der Endrunde.

Auch Niederlande kann EM fixieren

Auch die Niederlande stehen nach sieben Siegen in sieben Spielen als EM-Teilnehmer so gut wie fest. Die endgültige Entscheidung um Rang eins in Gruppe E ist aber am Dienstag nur möglich, falls Schweden auswärts gegen San Marino patzt

Nur in diesem sehr unwahrscheinlichen Fall würden die "Oranjes" mit einem Erfolg in Finnland uneinholbar davonziehen.

Spanien kann eigene Bestmarke brechen

Nach Siegen in bisher allen fünf Partien wollen die Spanier auch gegen Liechtenstein nichts anbrennen lassen. Es wäre für die Iberer der zwölfte Pflichtspielsieg in Folge, damit würden sie ihre bisherige Bestmarke einstellen.

"Wenn man fürs Nationalteam spielt, will man immer gewinnen und hundert Prozent geben", meinte David Silva, der Stürmer des englischen Topclubs Manchester City.

Sein Offensivkollege Fernando Torres hat seit mehr als einem Jahr nicht mehr im Teamtrikot getroffen, am 3. September 2010 hatte er beim 4:0 gegen Liechtenstein einen Doppelpack erzielt.

Personalprobleme in der Abwehr

Barcelona-Mittelfeldakteur Xavi Hernandez wird mit seinem 103. Ländermatcheinsatz Raul Gonzalez überholen und zum spanischen Rekord-Feldspieler avancieren.

Teamchef Vicente del Bosque hat aufgrund des Fehlens der verletzten Barcelona-Innenverteidiger Carles Puyol und Gerard Pique Personalprobleme in der Defensive.

Die Abwehr bereitet Del Bosque seit dem WM-Triumph ohnehin am meisten Kopfzerbrechen, in 13 Spielen kassierte man 17 Gegentore. Liechtenstein reist nach einem Sieg und einem Remis gegen Litauen selbstbewusst nach Spanien.

Italien erwartet leichtere Partie

Italien, der Weltmeister 2006, hat sich am Freitag auf den Färöer zu einem 1:0-Sieg gemüht.

"Ich habe nach diesem Spiel sehr schlecht geschlafen. Vielleicht war es mein Fehler, wir haben zu viel experimentiert", gestand Teamchef Cesare Prandelli.

Der Coach der Italiener glaubt gegen die Slowenen an etwas leichtere Rahmenbedingungen. "Die Slowenen müssen gewinnen, deshalb sollten wir mehr Platz für unser Spiel haben."

Top-Nationen alle auf Kurs

Auch die weiteren großen Fußball-Nationen Europas sind voll auf Kurs Richtung EURO 2012. In Gruppe D führt Frankreich, das mit einem Erfolg in Rumänien die Konkurrenz weiter auf Distanz halten möchte.

Die Engländer dominieren in Gruppe G das Geschehen, im Wembley-Stadion kommt es zum Derby gegen Wales.

Eng geht es in Pool B zwischen Russland (16), Irland (14) und der Slowakei (14) zu, in Gruppe F fighten Griechenland (17) und Kroatien (16) im Fernduell um Platz eins, Portugal (13) hat in Gruppe H Norwegen (13) und Dänemark (10/ein Match weniger) an den Fersen kleben.

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