Das" LAOLA1-Team" der EURO

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Die Europameisterschaft in Polen und der Ukraine ist Geschichte. Spanien gelingt mit einem 4:0-Erfolg gegen Italien die Titelverteidigung. Die Iberer schreiben damit Geschichte (LAOLA1-Story).

Einige Spieler haben den insgesamt 31 EM-Partien ihren Stempel aufgedrückt, aber wer waren die herausragenden Protagonisten?

LAOLA1 präsentiert die „Elf der EURO“, wohl wissend, dass es noch weitere Kandidaten gegeben hätte, die eine Nominierung in diese Auswahl verdient hätten.

Aus diesem Grund haben wir zusätzlich grafisch eine B-Elf nominiert.

"LAOLA1-TEAM" DER EURO:

TOR:

Gianluigi Buffon: Der ganz große Coup blieb dem 34-Jährigen verwehrt. Mit einem Finalsieg hätte der Juventus-Keeper mit Legende Dino Zoff gleichziehen können und sich ebenfalls Welt- und Europameister nennen dürfen. Doch auch so kann der Veteran auf eine tolle Endrunde zurückblicken. Mit seinen Paraden hatte er maßgeblichen Anteil am Finaleinzug der „Squadra Azzurra“.

ABWEHR:

Joao Pereira: Wurde von Spiel zu Spiel besser. Entschärfte nicht nur die niederländischen Offensiv-Künstler in der Gruppenphase, sondern hielt sich auch gegen Iniesta im Viertelfinale schadlos. Wird in Zukunft im Land des amtierenden Europameisters bei Valencia sein Geld verdienen.

Mats Hummels: Der Meister von Borussia Dortmund war bis auf das Halbfinal-Duell gegen Italien ein Fels in der Brandung. Erhielt den Vorzug gegenüber Per Mertesacker und agierte meist konsequent und aufmerksam. Der 23-Jährige wurde dank seiner modernen Spielweise in der Innenverteidigung nicht umsonst als einer der besten Abwehrspieler gelobt.

Pepe: Obwohl im Halbfinale ausgeschieden, hat sich der Innenverteidiger seinen Platz im „Team der EURO“ verdient. Zweikampfstark, stark am Ball, stand hinten über weite Strecken sicher und schaltete sich bei Standardsituationen immer wieder in die Offensive ein. Erzielte im zweiten Gruppenspiel gegen Dänemark den Führungstreffer der Portugiesen.

Jordi Alba: Die Entdeckung der EURO. Der zukünftige Barcelona-Spieler spielte auf der linken Außenbahn wie ein alter Hase. Sowohl defensiv als auch offensiv eine zuverlässige Anspielstation, schnell und mit viel Selbstvertrauen ausgestattet. Lieferte gegen Frankreich einen Assist und krönte seine Leistung mit einem Tor im Finale.

 

"LAOLA1-B-TEAM" DER EURO:

MITTELFELD:

Sami Khedira: Der neue Chef im DFB-Team. Zog die Fäden im Mittelfeld, verteilte die Bälle geschickt und machte viele Meter. Erhielt nicht nur Lob von Bundestrainer Jogi Löw, sondern auch von der internationalen Presse. Für viele als „Deutschlands Spieler des Turniers“ bezeichnet. Steuerte einen Assist und ein Tor bei.

Daniele de Rossi: Eine überragende Endrunde. Musste in den ersten beiden Gruppenspielen gegen Spanien und Kroatien in der Innenverteidigung ran und profilierte sich als "halber Libero". Ab dem Duell gegen Irland auf seiner gewohnten Position als „Sechser“. Einsatzfreudig und kampfstark wie eh und je.

David Silva: Zwei Tore, drei Assists - damit sicherte sich der 26-Jährige die inoffizielle Scorerwertung. Sorgte in der finalen Begegnung gegen Italien früh für klare Vorzeichen. Bildete gemeinsam mit Xavi und Iniesta einmal mehr ein magisches Dreieck und sorgte auch für magische Momente.

Andrea Pirlo: Sein Lupfer im Elfmeterschießen gegen England war ganz großes Kino, seine Spielweise ein echter Klassiker. Denker und Lenker im italienischen Team. Dem 33-Jährigen gebührt das Prädikat Weltklasse. Nach der Finalniederlage flossen dennoch Tränen.

Andres Iniesta: Kreativ- und Aktivposten. Hatte bei fast jedem spanischen Angriff seine Beine im Spiel. Seine Technik ist eine Augenweide, sein Spielwitz unnachahmlich. Den Spielmacher in einfachen Worten zu beschreiben, ist unmöglich. Zurecht von der UEFA zum besten „Spieler des Turniers“ gewählt.

STURM:

Cristiano Ronaldo: Strafte seine Kritiker nach einem schwachen Start lügen und spielte ab dem letzten Gruppenspiel groß auf. Erzielte drei Tore, gab die meisten Torschüsse ab (15), schoss aber auch am häufigsten daneben (30).

 

 

Martin Wechtl

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