Teamkollegen setzen sich für Peszko ein

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Der polnische Fußballverband (PZPN) hat in einer am Mittwochabend veröffentlichten Stellungnahme das EM-Aus für Teamspieler Slawomir Peszko bestätigt.

Der Köln-Legionär musste am vergangenen Samstag nach einem Streit mit einem Taxifahrer die Nacht in einer Ausnüchterungszelle ausklingen lassen.

Polens Teamchef Franciszek Smuda erklärte daraufhin, dieses Verhalten sei nicht mit der Würde des Teams vereinbar. Er werde Peszko nicht für die EM im eigenen Land nominieren.

Unterstützung vom Kapitän

Peszkos Teamkollegen in der Nationalmannschaft wollen sich trotz der Entscheidung von Trainer und Verband doch noch für eine EM-Teilnahme Peszkos einsetzen.

"Ich werde sicherlich mit dem Trainer reden und wenn es irgendwie möglich ist, Slawek verteidigen", sagte Teamkapitän Jakub Blaszczykowski der polnischen Nachrichtenagentur PAP.

Lewandowski versteht es nicht

"Das war nicht in einem Trainingscamp oder vor einem Spiel (der Nationalmannschaft), deshalb verstehe ich nicht, warum das die Nationalmannschaft etwas angeht", leistete auch Dortmunds Torjäger Robert Lewandowski nach dem 1:0-Sieg im Spitzenspiel gegen Bayern München seinem Nationalmannschafts-Kollegen Beistand.

"Ich hoffe trotz allem, dass sich noch etwas machen lässt und Slawek mit uns zur EM fährt."

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