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Deutsche makellos - Schweden als bester Zweiter dabei

Seit Dienstagabend stehen zwölf der 16 Teilnehmer der EM 2012 fest.

Zum Abschluss der Gruppenphase sicherten sich Griechenland, Russland, Dänemark, Frankreich und Schweden die Tickets für die Endrunde.

Zuvor waren bereits Deutschland, Italien, die Niederlande, England, Spanien und die beiden Ausrichter Ukraine und Polen Fixstarter gewesen.

Playoff-Spiele im November

Die restlichen vier Startplätze werden im Playoff am 11./12. und 15.11. vergeben, die Kandidaten sind Irland, die Türkei, Kroatien, Montenegro, Portugal, Bosnien-Herzegowina, Tschechien und überraschend Estland.

Die Auslosung erfolgt am Donnerstag um 13.00 Uhr in Krakau.

Deutschland makellos

In der Österreich-Gruppe A fixierte Deutschland die perfekte Qualifikations-Kampagne.

Das 3:1 daheim gegen Belgien war der zehnte Sieg im zehnten Match.

Mesut Özil (30.), Andre Schürrle (33.) und Mario Gomez (48.) sorgten für die deutschen Treffer, Marouane Fellaini (86.) gelang nur Resultatskosmetik.

Da gleichzeitig die Türkei zu Hause gegen Aserbaidschan dank Burak Yilmaz (60.) 1:0 gewann, schnappten sich die Türken den zweiten Endrang.

Russland souverän

Russland hatte in Gruppe B kein Problem, den Pflichtsieg gegen Andorra einzufahren. Alan Dsagojew (5., 44.), Sergej Ignaschewitsch (26.), Roman Pawljutschenko (30.), Denis Gluschakow (59.) und Dinijar Biljaletdinow (78.) trafen beim 6:0 gegen die "Prügelknaben".

Ausgeträumt hat Überraschungsteam Armenien, Irland sicherte sich mit einem 2:1-Heimerfolg gegen die Armenier Rang zwei.

Armeniens Goalie Roman Berezowski sah aufgrund eines angeblichen Handspiels außerhalb des Strafraums früh die Rote Karte (26.).

Estland sensationell im Playoff

Der große Sieger der Gruppe C war spielfrei.

Estland steht nämlich aufgrund der 0:1-Pleite von Serbien in Slowenien sensationell im Playoff.

Die Serben hätten gewinnen müssen, liefen aber in Marburg vergeblich einem Gegentor von Dare Vrsic (45.) nach.

Der Serbe Nemanja Vidic vergab einen Elfmeter (65.). Der überlegene Gruppensieger Italien hatte beim 3:0 daheim gegen Nordirland keine Probleme.

Frankreich zittert lange

Der zweifache Europameister Frankreich zitterte sich mit einem 1:1 in St. Denis/Paris gegen Bosnien-Herzegowina zur Endrunde.

Edin Dzeko brachte die vor der Pause klar überlegenen Gäste verdient in Führung (40.).

Ein Elfmeter rettete aber dann die 15 Partien ungeschlagenen Franzosen doch noch.

Samir Nasri, der von Emir Spahic gefoult wurde, behielt in der 78. Minute vom Elfmeterpunkt die Nerven und glich aus.

Schweden bester Zweiter

Schweden ist nach einem dramatischen 3:2-Heimerfolg gegen die Niederlande als bester Gruppen-Zweiter bei der EURO dabei.

Für die Niederländer war es im zehnten und letzten Match von Pool E der erste Punkteverlust.

Ein herrlicher Freistoß von Kim Kallstrom brachte Schweden in Führung (14.), Klaas-Jan Huntelaar glich aus (23.).

Die Oranjes gingen durch Dirk Kuyt in Führung (50.), doch Schweden schoss sich dank Sebastian Larsson (52./Elfmeter) und Ola Toivonen (55.) zur EM.

Griechen schlagen spät zu

Die Griechen nehmen zum dritten Mal in Folge an einer EM teil.

Griechenland lag zum Abschluss der Gruppe F in Georgien 0:1 zurück, drehte das Spiel aber noch dank Treffern von Giorgos Fotakis (79.) und Oldie-Stürmer Angelos Charisteas (85.).

Kroatien nützte damit auch ein 2:0 daheim gegen Lettland nichts mehr und muss Play-off hoffen.

Dänen gewinnen "Finale"

In Gruppe H machte Dänemark das Rennen.

Im "Finale" um Platz eins feierten die Dänen einen 2:1-Heimsieg gegen Portugal.

Michael Krohn-Dehli (13.) und Nicklas Bendtner (63.) brachten die Hausherren in Kopenhagen auf Kurs, der Anschlusstreffer Portugals durch Cristiano Ronaldo (92.) kam zu spät.

Auch Spanien makellos

Neben Deutschland hat auch Spanien die Qualifikation makellos beendet.

Der Welt- und Europameister fuhr mit einem 3:1 daheim gegen Schottland den achten vollen Erfolg ein.

Die Treffer markierten in Alicante David Silva (6., 44.) und David Villa (54.). Der spanische Rekordtorschütze Villa traf schon zum 50. Mal für die Iberer.

Die Schotten verloren dadurch auf der Schlussgerade Rang zwei an Tschechien, das in Litauen sicher 4:1 gewann.

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