Blanc lässt Zukunft offen

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Blanc lässt Zukunft offen - EM "im Detail analysieren"

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Frankreichs Teamchef Laurent Blanc hat seine Zukunft nach dem EM-Viertelfinal-Ausscheiden gegen Spanien offen gelassen.

"Wir müssen alles im Detail analysieren", sagte der 46-Jährige nach der 0:2-Niederlage in Donezk und kündigte Gespräche für die "kommenden Tage" an.

"Wir sind gerade erst ausgeschieden und sehr enttäuscht." Blancs Vertrag läuft mit Ende der EURO in Polen und der Ukraine aus.

"Wir werden in Ruhe zurückkehren"

Auch Verbandspräsident Noel Le Graet vermied eine klare Positionierung. "Wir werden in Ruhe zurückkehren und uns die Zeit nehmen, um mit Laurent Blanc zu sprechen", erklärte der Funktionär.

"Ich weiß nicht, ob man von einer positiven EURO sprechen kann, es war eine akzeptable EURO."

Blanc meinte; es werde immer "Auf und Abs und Enttäuschungen geben, aber wir schauen uns das in Ruhe an und nehmen uns Zeit dafür". Der frühere Welt- und Europameister war zuletzt unter anderem als Trainer bei Tottenham Hotspur im Gespräch.

Offizielles Ziel erreicht

Das offizielle Verbandsziel hat der ehemalige Verteidiger mit dem Viertelfinaleinzug zwar erreicht, sein Team sorgte allerdings für Negativschlagzeilen.

Zuerst mit dem öffentlich gewordenen Kabinenstreit nach der 0:2-Niederlage im letzten Gruppenspiel gegen Schweden, und Samstagnacht schlug dann auch noch Samir Nasri verbal über die Stränge.

Nasri sorgt für Eklat

Zunächst warf der 24-Jährige den Reportern nach dem Viertelfinal-Out vor, immer nur nach Skandal-Geschichten zu suchen. "Ihr sucht immer nur nach Scheiße, nach Problemen", meinte der Mittelfeldspieler.

Als ein Medienvertreter ihn daraufhin mit den Worten "Hau ab!" wüst aufforderte, zu gehen, verlor Nasri die Kontrolle. "Fick dich selber", schimpfte der Profi von Manchester City, beleidigte die Mutter des Reporters und bezeichnete ihn dann auch noch als "Hurensohn".

Erstmals nicht in der Startformation

Nasri hatte gegen die Spanier erstmals bei der EURO 2012 nicht in der Startformation der "Equipe Tricolore" gestanden und konnte nach seiner Einwechslung in der 65. Minute auch nicht mehr für die Wende sorgen.

Er hatte bereits im Auftaktspiel gegen England nach seinem Treffer zum 1:1-Endstand für Aufsehen gesorgt. Bei seinem Torjubel hatte er aus Ärger über einen kritischen Zeitungsbericht den Zeigefinger auf die Lippen gelegt und einen Journalisten so zum Schweigen aufgefordert.

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