Blanc will weiterhin Teamchef bleiben

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Frankreichs umstrittener Teamspieler Samir Nasri hat sich öffentlich für seine Eskapaden bei der EM in Polen und der Ukraine entschuldigt.

"Es sind zu viele Unwahrheiten im Moment im Umlauf. (Ich hoffe), dass die Fans und vor allem die Kinder wissen, dass ich meine - für manche vielleicht schockierenden - Worte aufrichtig bereue", twitterte der Profi von Manchester City am Mittwoch.

"Ich liebe das Nationalteam"

Nasri hatte nach dem Viertelfinal-Out gegen Spanien (0:2) einen Journalisten in der Mixed Zone mit schlimmen Schimpfworten beleidigt. Zuvor war er bereits durch einen Torjubel, der sich gegen einen Reporter gerichtet hatte, und einen Kabinenstreit mit Mitspieler Alou Diarra aufgefallen.

Nasri droht nach Medienberichten eine Rekordsperre von bis zu zwei Jahren durch Frankreichs Verband, womit er die WM 2014 in Brasilien versäumen würde.

"Ich liebe das französische Nationalteam, den Fußball und habe einen tiefgehenden Respekt vor der Öffentlichkeit", schrieb der Mittelfeldspieler einen Tag nach seinem 25. Geburtstag weiter.

"Ansonsten ist das eine Angelegenheit zwischen ein paar Journalisten und mir. Ich werde mich dazu äußern, wenn der Moment dafür gekommen ist."

Blanc will Teamchef bleiben

Ob bei einer möglichen Sperre Nasris Laurant Blanc auf den Mann von Manchester City verzichten müsste, oder ein anderer Teamchef sich mit diesem Ausfall herumschlagen müsste steht noch in den Sternen.

Die Gespräche von Blanc mit Verbandspräsident Noel Le Graet über eine mögliche Vertragsverlängerung sollen noch in dieser Woche beginnen. Ein erstes Treffen ist bereits am Donnerstag geplant.

Blanc strebt dabei nach Angaben der "L'Equipe" eine weitere Zusammenarbeit an. Er sei nach dem EM-Viertelfinal-Out gegen Spanien (0:2) und dem undisziplinierten Auftritt einiger Spieler auch zu geforderten Zugeständnissen bereit.

Verband fordert Zugeständnisse

Le Graet verlangt unter anderem eine Verkleinerung des Betreuerstabs, der bei der EURO in Polen und der Ukraine aus 23 Personen bestand.

Bei der EM hatte Blanc mit dem Viertelfinaleinzug zwar das Verbandsziel erreicht, die Eskapaden seiner Akteure haben jedoch seine Verhandlungsposition geschwächt.

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