Zehn Dinge über...Spaniens Juan Mata

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Nach den Siegen im FA-Cup und der Champions League peilt Juan Mata auch bei der EURO 2012 mit den Spaniern den Titel an.

Danach wird der Chelsea-Kicker die Iberer auch noch beim olympischen Turnier in seiner neuen Heimat London unterstützen.

Der Erfolgshunger des 24-Jährigen scheint unendlich, wahrscheinlich auch ein Grund warum die die Mehrheit der LAOLA1-Facebook Community mehr über den sympathischen Mittelfeldspieler erfahren wollte.

Mata konnte 43,30% der Stimmen für sich verbuchen, auf den Plätzen folgten Iker Casillas mit 29,55% und  Sergio Busquets mit 11,51%.

Deswegen hat LAOLA1 für euch zehn Dinge über Juan Mata recherchiert:

  • Juan Manuel Mata Garcia, wie Juan Mata mit vollem Namen heißt, begann seine Karriere in der Jugendmannschaft von Real Oviedo. Bereits im zarten Alter von 15 Jahren wechselte er zu Real Madrid, wo er sämtliche Jugendabteilungen durchlief und schließlich bei Real Madrid Castilla, der zweiten Profimannschaft der „Königlichen“ landete. Da ihn das „weiße Ballett“ jedoch nicht als gut genug für die erste Mannschaft einstufte, wechselte er 2007 ablösefrei zum FC Valencia.
  • Mehr zufällig kam er zu seinem Debüt bei den „Fledermäusen“ Der eigentliche Spielmacher Miguel Ángel Angulo war gesperrt, und so rutschte der erst 19-jährige Mata am zweiten Spieltag in die Startelf. Am Ende der Spielzeit standen 24 Einsätze und fünf Tore zu Buche.
  • Sein bestes Jahr im Dress von Valencia hatte er in der Spielzeit 2008/2009 als er in 47 Spielen 14 Tore und 20 Vorlagen verbuchen konnte. Spätestens nach dieser Saison war halb Europa hinter dem jungen Spanier her. Er hielt seinem Verein jedoch zunächst die Treue und verlängerte seinen Vertrag bis 2014.
  • Im Sommer 2011 konnte Valencia dann dem ständigen Werben des FC Chelsea nicht mehr widerstehen und gab Mata für 26,7 Millionen Euro ab. Eine stolze Summe, aber beim Klub von Roman Abramowitsch belegt er damit nur Platz neun der teuersten Transfers. Unangefochten auf Platz eins liegt sein Landsmann Fernando Torres mit 58,5 Millionen Euro Ablöse. Dahinter folgen Andriy Shevchenko (46 Mio.) und nun Eden Hazard (40 Mio.)
  • Bei der EURO will Juan Mata jedes Tor seinem Freund und ehemaligen Mitspieler David Villa widmen, der das Turnier verletzungsbedingt verpasst. „Sein Fehlen ist ein harter Rückschlag für mich persönlich und für Spanien. Es ist wirklich traurig“, so der Flügelflitzer.

Juan Mata und Fernando Torres mit dem FA-Cup-Pokal

  • Sein Debüt bei den „Blues" verlief äußerst erfolgreich, erzielte er doch 24 Minuten nach seiner Einwechslung den 3:1 Endstand gegen Norwich City. Es folgten 53 weitere Pflichtspiele, in denen er elf Treffer drauflegen konnte und deren 20 vorbereitete. Dazu kommen der Sieg im FA-Cup und der Triumph in der Champions League über Bayern München. Man kann sagen, er hat sich schnell an den englischen Fußball angepasst.
  • Mata ist der erste Spieler seit Ruud Gullit 1996, der es geschafft hat gleich in seiner ersten Saison bei den „Blues“ zum Chelsea-Spieler des Jahres gewählt zu werden.
  • Dass Juan Mata 2010 mit der spanischen Nationalmannschaft Weltmeister wurde, ist hinlänglich bekannt. Dass er aber als A-Team-Kicker im Jahr darauf an der U21-Europameisterschaft teilnahm und auch diese gewinnen konnte zeugt von seinem extremen sportlichen Ehrgeiz. Mit der U19 holte er übrigens bereits im Jahr 2006 den Europameistertitel. Es fehlt ihm also nur noch der EM-Titel bei den „Großen“.
  • Im Gegensatz zu den meisten anderen Fußball-Profis hat Juan Mata, der in Madrid Journalismus studierte, auch abseits des Sports viele Interessen. Für ihn war immer klar, dass er nicht nach London geht, ohne wirklich in Englands Hauptstadt zu leben. Ob Soho, das East End, Brick Lane, Spitalfields Market, Notting Hill, Portobello Road, oder der Camden Market, Mata genießt die Metropole in alle Zügen. „So etwas wie Camden gibt es in Spanien nicht“, schwärmt der Mittelfeldspieler. „Mein Onkel ist ein großer Fan von britischer Punk-Musik der 70er Jahre, ich kaufe ihm hier hin und wieder Platten.“
  • Bei seinem Transfer nach London wechselte er nicht nur Verein, Land und Kultur. Da sein Mitspieler Daniel Sturridge mit der Aussprache seines Namens Probleme hatte, nannte er ihn kurzerhand Johnny Kills. Zur Erklärung: Das spanische Verb „mata“ heißt übersetzt „tötet“.

 

Fabian Santner

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