Austria Lustenau will nachziehen

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WAC/St. Andrä marschiert weiter

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WAC siegt, Austria Lustenau zieht nach

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Tabellenführer WAC gewinnt in der 29. Runde der Ersten Liga 1:0 in Grödig. Das Goldtor erzielt Verteidiger Dario Baldauf bereits in der 12. Minute.

Der LASK kommt in St. Pölten nur zu einem 1:1. Segovia bringt die Gastgeber in Führung (30.), Wimmer besorgt den Endstand (40.). LASK-Stürmer Aigner sieht die Rote Karte (21.).

Der FC Lustenau gewinnt das Duell des Achten gegen den Neunten gegen Vienna dank eines Hinterseer-Treffers mit 1:0.

Austria Lustenau bleibt mit einem Sieg bei BW Linz am Leader dran.

 

SV Grödig - WAC/St. Andrä 0:1

Tabellenführer WAC/St. Andrä hat am Freitagabend in der 29. Runde der Ersten Liga einen glanzlosen 1:0-Sieg beim SV Grödig erreicht. Damit führen die Kärntner die Tabelle weiterhin souverän an und konnten den Vorsprung auf den schärfsten Verfolger SCR Altach zumindest bis am Samstag auf sechs Punkte ausbauen. Nachdem in sieben direkten Vergleichen das Heimteam nie verloren hatte, endete das achte Duell nun erstmals mit einem Auswärtssieg.

Die Kärntner gingen bereits in der 12. Minute mit 1:0 in Führung. Nach einem Kreuz-Eckball entwischte Dario Baldauf seinem Bewacher Thomas Zündel und köpfelte den Ball wuchtig unter die Latte. Die beste Ausgleichschance in der ersten Hälfte hatte Grödigs Toptorschütze Diego Viana nach einer Schubert-Flanke. Der Seitfallzieher des Brasilianers ging knapp am Kreuzeck vorbei. Die Hausherren hatten in weiterer Folge mehr Ballbesitz, agierten jedoch in der Gefahrenzone zu ideenlos.

Auch in der zweiten Hälfte änderte sich am Spielgeschehen wenig. Ein Schuss von Mersudin Jukic von der Strafraumgrenze und ein Kopfball von Lukas Schubert, der knapp über das Tor des wenig beschäftigten Wolfsberger Torhüters Christian Dobnik ging, waren Grödigs gefährlichste Aktionen. Auf der Gegenseite verzog der eingewechselte Stephan Stückler von der Strafraumgrenze knapp. Es war neben dem Führungstreffer die einzige Chance des über die gesamte Spielzeit harmlosen Tabellenführers.

Trotz einer Grödiger Schlussoffensive kam die am Dienstag im Cup-Viertelfinale an Titelverteidiger Ried gescheiterte Elf von Trainer Heimo Pfeifenberger bis zum Schluss zu keinen zwingenden Chancen und blieb zum dritten Mal in Folge ohne Torerfolg.

FC Lustenau - Vienna 1:0

Der FC Lustenau hat am Freitagabend einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht. Die Vorarlberger besiegten den Tabellennachbarn Vienna 1:0 (0:0) und liegen nun zwei Punkte vor den Döblingern auf Platz acht. Das Goldtor erzielte Lukas Hinterseer in der 69. Minute nach Corner von Teurezbacher. Es war das erste Tor des Tirolers für die Lustenauer, die im vierten Saison-Duell mit der Vienna den dritten Dreier einfuhren.

Sieben Minuten vor dem entscheidenden Tor hatte Lustenau-Schlussmann Andreas Lukse einen Elfmeter des kurz zuvor eingewechselten Vienna-Stürmers Dominik Rotter pariert. Der Strafstoß war Resultat eines unglücklich Handspiels von Christian Haselberger an der Strafraumgrenze (62.). Im Finish warf die Vienna alles nach vorne, aber Lustenau war im Konter dem zweiten Treffer viel näher als die Wiener dem Ausgleich.

Durch den vergebenen Penalty ging eine Erfolgsserie der Gäste von zuletzt vier Spielen ohne Niederlage (je zwei Remis und Siege) zu Ende. Es war die bereits neunte Auswärtsniederlage für die Tatar-Elf in dieser Saison. Der bisher einzige volle Erfolg in der Fremde datiert vom 21. Oktober in St. Pölten (3:0).

St. Pölten - LASK Linz 1:1

Der LASK verliert in der immer mehr Boden auf Spitzenreiter WAC/St. Andrä. Am Freitag durften sich die Linzer, die ab der 21. Minute zu zehnt waren, beim 1:1 (1:1) in St. Pölten zwar als moralische Sieger fühlen, der Rückstand auf die Kärntner wuchs aber bereits auf sieben Zähler an. Zumindest die Fans auf dem Voithplatz wurden nicht enttäuscht. Zumal auch Schiedsrichter Andreas Kollegger sich immer wieder entscheidend in den Mittelpunkt pfiff.

St. Pölten startete sehr engagiert und hatte durch Thomas Fröschl gleich eine tolle Chance. Wenig später jubelte dann SKN-Goalgetter Daniel Segovia, sein Treffer wurde aber wegen Abseits' aberkannt. In der Folge entwickelte sich eine flotte Partie, in der sich die Linzer nicht zimperlich zeigten. Nachdem Hannes Aigner Jano im Mittelfeld von hinten attackiert hatte, zückte Kollegger Rot.

Und als dann auch noch Segovia aus einem Elfmeter - Ulrich Winkler hatte den Spanier gefoult - die 1:0-Führung der Hausherren erzielte (31.), schien die Partie entschieden. Doch nachdem sich kurz vor der Pause die komplette SKN-Verteidigung eine Auszeit nahm, schoss Kevin Wimmer - aus leicht abseitsverdächtiger Position - die Linzer wieder zurück ins Spiel (40.).

Nach dem Wechsel konnte St. Pölten die numerische Überlegenheit nur selten nutzen, ihre Angriffe wirkten ideenlos und versandeten immer wieder in der dicht gestaffelten Abwehr der Gäste. Die Linzer hingegen wurden im Konter immer gefährlicher und waren dem Siegtreffer am Ende sogar näher. Letztendlich nahmen sie mehr als verdient einen Punkt mit. Im Titelkampf war das Remis allerdings der nächste Rückschlag, zumal im Derby am Montag gegen Blau Weiß Linz nicht weniger als drei Stammkräfte gesperrt sind.

BW Linz - Austria Lustenau 0:3


Der SC Austria Lustenau hat seine Titelambitionen in der Ersten Liga mit einem klaren 3:0-(2:0)-Auswärtssieg am Freitagabend gegen Blau Weiß Linz untermauert.

Die mit Abstand beste Frühjahrsmannschaft (51 Punkte) liegt damit auch nach der 29. Runde vier Zähler hinter Tabellenführer WAC/St. Andrä (55), aber vorerst vor dem SCR Altach (49) bereits auf Rang zwei. Die Vorarlberger treffen erst am Samstag auf Schlusslicht Hartberg. Matchwinner war der Kameruner Pierre Boya mit einem Doppelpack (6., 35.). Für den Schlusspunkt sorgte Thiago (91.).

Nur 48 Stunden nach dem Cup-Viertelfinalspiel am Mittwoch gegen Austria Wien (1:2) war Austria Lustenau hellwach und erwischte einen Blitzstart. Krajic passte in die Schnittstelle der Linzer Viererabwehrkette und der bullige Boya vollendete frei stehend zu seinem sechsten Tor im sechsten Spiel (6.).

Nach einem kapitalen Abwehrfehler erhöhte der 28-jährige Angreifer aus Kamerun gar nach Doppelpass mit Boller per Volleyschuss zum 0:2-Pausenstand (35.).

Drei Tage vor dem mit Spannung erwarteten Linzer Derby gegen den LASK (Montag, 18.30 Uhr) hatten die Blau-Weißen, die binnen acht Tagen im Linzer Stadion gleich auf drei der vier Aufstiegskandidaten treffen, bis auf einen Flachschuss von der Strafraumgrenze durch Nikolov (37., knapp vorbei) wenig entgegenzusetzen.

Im zweiten Abschnitt kontrollierten die Gäste Ball und Gegner und der eingewechselte Thiago erzielte mit einem herrlichen Distanzschuss ins Kreuzeck noch das 3:0 (91.) für die "Ländle-Austria", die damit vier Tage vor dem Vorarlberger Derby gegen Mit-Aufstiegskandidat Altach einen ungefährdeten 14. Saisonsieg feierte.

Die 2012 noch ungeschlagenen Lustenauer haben damit im Frühjahr aus acht Partien schon 20 Punkte (6 Siege, 2 Remis) gemacht.

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