Vienna gastiert in Linz

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Wimmer macht Patzer wieder gut

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WAC rettet bei Vienna den Sieg

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LASK erledigt seine Hausaufgaben

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Zum Abschluss der 17. Runde der Ersten Liga gewinnt der LASK knapp mit 2:1 gegen Grödig.

LASK - SV Grödig 2:1 (1:1)

Der LASK bleibt dem Spitzenduo auf den Fersen. Mit einem glanzlosen 2:1-(1:1)-Heimerfolg über Grödig verkürzten die drittplatzierten Oberösterreicher am Samstagnachmittag den Rückstand auf Altach bzw. WAC/St. Andrä auf je fünf Zähler.

Die Treffer für die Elf von Walter Schachner, die in den letzten 20 Minuten zu zehnt spielte, erzielten Benjamin Freudenthaler (20.) und Kevin Wimmer (49.).

Patzer von Wimmer

In der 20. Minute ging der stark ersatzgeschwächte LASK (8 Spieler fehlten verletzt bzw. gesperrt) vor 3.600 Zuschauern plangemäß in Führung, nachdem Freudenthaler einen idealen Lochpass von Aigner verwertet hatte.

Doch die Freude der Linzer währte nur kurz. Wenig später profitierte Joachim Parapatits von einem Abwehrfehler Wimmers, dessen unabsichtlich per Kopf weitergeleiteten Ball er aus rund elf Metern im Kasten Mandls unterbrachte (27.).

Wimmer macht's wieder gut

Aufhauser und Co. kontrollierten eine schwache Partie, hatten beim Lattenkracher von Parapatits auch viel Glück (31.).

Die Halbzeitpause tat dem LASK gut, schon vier Minuten nach Wiederbeginn erhöhten die Hausherren auf 2:1. Wimmer, Sohn des Tormanntrainers, machte seinen Patzer gut und köpfelte nach einer Henrique-Flanke zu seinem zweiten Saisontor ein (49.).

Rot für Winkler

Gute Möglichkeiten blieben aber weiter Mangelware. Für den LASK verfehlte Kogler per Weitschuss das Tor (67.), Grödig wiederum konnten einen Patzer von Mandl nicht nützen, der überraschte Tschernegg vergab aus Kurzdistanz.

Wenig später wurde Grödigs Offensivkraft von Winkler zu hart rangenommen, der Linzer flog daraufhin mit Rot vom Platz (71.). Auch in Überzahl konnte Grödig die Trendwende nicht mehr herbeiführen, lediglich einmal wurde Mandl beim Schuss von Jukic aus rund 15 Metern noch zu einer Glanzparade gezwungen (88.).

Austria Lustenau - FC Lustenau 2:0 (2:0)

Die Austria ist weiterhin die klare Nummer eins in Lustenau. Die Mannschaft von Chefcoach Helgi Kolvidsson setzte sich am Freitagabend im Lokalderby gegen den FC völlig verdient mit 2:0 (2:0) durch. Am Dienstag hatte die Austria auch das direkte Duell im Cup-Achtelfinale mit 4:1 klar für sich entschieden.

Felix Roth (2.) und Gerald Krajic (43.) stellten schon vor der Pause die Weichen auf Sieg. Während sich die seit vier Runden ungeschlagene Austria (27 Punkte) damit zumindest bis am Samstag vor den LASK (26) auf Rang drei schob und den Abstand auf Tabellenführer Altach (sieben Punkte/34) gleich hielt, rückte der FC (14) der "Roten Laterne", die nach wie vor im Besitz des TSV Hartberg ist, gefährlich nahe.

Die Nummer 11 tritfft nach 1:11 Minuten

Die Austria startete nach Maß, schon nach 1:11 Minuten schoss Roth ins Eck ein, nachdem ein Krajic-Schuss zuvor noch abgeblockt worden war. Einer mäßigen Partie fehlten in der Folge vor der Pause die großen Highlights, mit zwei Ausnahmen. Ein Treffer von Dursun Karatay wurde wohl zu Unrecht wegen Abseits aberkannt (17.).

Die etwas überlegenen Gastgeber kamen trotzdem noch zum 2:0. Nach einem Karatay-Freistoß köpfelte Krajic unhaltbar für FC-Goalie Lukse ins lange Eck ein (43.).

Lukse fliegt vom Platz

Nach der Pause wurde das Niveau etwas besser, der FC kämpfte beherzt, es fehlten ihm aber vor allem die spielerischen Mittel um den Zwei-Tore-Rückstand noch aufzuholen.

In der 74. Minute sah Goalie Andreas Lukse zudem wegen Torraubs die Rote Karte. Die besseren Möglichkeiten hatte die Austria, ein Schuss von Roth sprang von der Latte zurück ins Feld (49.). Die Austria revanchierte sich damit für die 1:3-Niederlage im ersten direkten Meisterschaftsduell am 19. August und hat nun schon fünf der jüngsten sechs Erste-Liga-Partien gegen den FC gewonnen.

Vienna - WAC/St. Andrä 2:3

WAC/St. Andrä ist auch nach der 17. Runde Liga in unmittelbarer Lauerstellung hinter Tabellenführer SCR Altach. Nach dem 2:0-Sieg der Vorarlberger gegen Blau Weiß Linz setzten sich die Kärntner auswärts auf der Hohen Warte vor 1.600 Zuschauern gegen die Vienna knapp, aber verdient mit 3:2 (2:0) durch und liegen wie zuvor nur wegen des schlechteren Torverhältnisses (beide 34 Punkte) auf Rang zwei. Die achtplatzierten Wiener verabsäumten es, sich mehr Luft im Abstiegskampf zu verschaffen, der Vorsprung auf das Tabellenende beträgt nur mehr fünf Punkte.

Frühe Wolfsberger Führung

Christian Falk mit einem Doppelpack (2., 81./Elfmeter) und Manuel Kerhe (20.) sorgten dafür, dass die Wolfsberger auch im zehnten Spiel in Folge ungeschlagen blieben und dabei den vierten Sieg feierten. Für die Döblinger waren Tore von Christoph Mattes (56.) und Konstantin Kerschbaumer (74.) nach der Pause zu wenig.

Der Tabellenzweite bot vor der Halbzeit in einer schwachen Partie eine durchwachsene Leistung, die dank Eigenfehlern der Vienna trotzdem für eine komfortable Pausenführung reichte. Nach einer missglückten Dospel-Rückgabe setzte sich Falk im Kopfball-Duell mit Goalie Traby durch und vollendete souverän zum 0:1 (2.). Beim zweiten Treffer schoss Hattenberger bei einem Klärungsversuch seinen Mitspieler Kerschbaumer an, der Ball landete bei Kerhe, der ins lange Eck einschoss (20.).

Tatars Wechselspiele werden belohnt

Vienna-Trainer Alfred Tatar reagierte bereits nach 33 Minuten mit einem Doppeltausch, und die Döblinger agierten vor allem nach dem Seitenwechsel deutlich besser. Mattes tanzte mit einem Solo die WAC-Abwehr aus und traf ins kurze Eck (56.). Beim 2:2 staubte Kerschbaumer vom 16er ab (74.), nachdem Dobnik einen Kröpfl-Freistoß weggefaustet hatte.

Dank eines dritten Eigenfehlers der Hausherren kam die Bjelica-Truppe aber doch noch zum Sieg. Hattenberger wehrte den Ball nach einer Kerhe-Flanke sowie Topcagic-Kopfweiterleitung im Strafraum mit der Hand ab, und Falk traf souverän zum 3:2. Für den Führenden in der Liga-Torschützenliste war es bereits der 14. Saisontreffer.

SCR Altach - BW Linz 2:0

Mit einem erwarteten, aber mühsam erspielten 2:0-(1:0)-Erfolg über Blau Weiß Linz hat Altach den Vorsprung auf WAC/St. Andrä vorerst auf drei Punkte ausgebaut . Erst nach einem Tor von Orhan Ademi in der Nachspielzeit durften sich die Vorarlberger ihres achten Spiels ohne Niederlage en suite sicher sein.

Elfer vor der Pause

Altach gab vor eigenem Publikum von Beginn an zwar den Ton an, benötigte aber einen Elfmeter in der Nachspielzeit der ersten Hälfte, um auch in Führung zu gehen.

Knabel foulte Sadovic im Strafraum, der Spanier Tomi versenkte den Ball vom Punkt souverän zu seinem zehnten Saisontor (45.+1).

Konter in der Nachspielzeit

Blau Weiß steckte aber nicht auf. Altach hingegen ließ nach dem Seitenwechsel den Nachdruck vermissen und musste deshalb immer wieder auch in der Defensive sein Können zeigen. So vereitelte etwa Schlussmann Kobras gute Möglichkeiten von Hassler (54.) und Knabel (67.), kurz vor dem Ende reagierte er auch bei einem Schuss Kolls aus Kurzdistanz perfekt.

Den folgenden Konter schloss schließlich Ademi an seinem 20. Geburtstag mit dem Tor zum 2:0 ideal ab (93.).

TSV Hartberg - SKN St. Pölten 1:1

Schlusslicht Hartberg hat seinen "St. Pölten"-Bann neuerlich nicht brechen können. Die Steirer mussten sich vor eigenem Publikum mit einem 1:1 zufriedengeben und warten damit schon seit neun Spielen bzw. seit dem Aufstieg St. Pöltens auf einen Dreipunkter gegen die Niederösterreicher.

Das Remis kann für die Kontrahenten aber auch als kleiner Erfolg bezeichnet werden, schließlich hatten die beiden Teams zuletzt jeweils drei Zu-Null-Niederlagen en suite bezogen. Die Steirer behalten die "Rote Laterne", konnten aber immerhin punktemäßig mit dem FC Lustenau (beide 14) gleichziehen. St. Pölten machte einen Rang gut, ist nun Sechster.

Verdiente Führung

Nachdem der von seiner Chance sichtlich überraschte Ex-ÖFB-Teamspieler Andreas Dober in der 17. Minute noch vergeben hatte, ermöglichte St. Pöltens Schlussmann Riegler den Hausherren nach einer halben Stunde doch die Führung: Einen am Boden aufspringenden Rakowitz-Freistoß ließ er entgleiten, Huber staubte zum 1:0 ab (31.).

Doch die Gäste ließen sich selbst durch den Gegentreffer und die Gelb-Rote Karte für ihren Mittelfeldmann Brandl wegen wiederholtem Foulspiel innerhalb von zehn Minuten (42.) noch nicht aus der Ruhe bringen.

Umstrittener Elfmeter

Nach dem Seitenwechsel bestimmten die Niederösterreicher rund 20 Minuten sogar das Geschehen, ohne freilich Chancen herauszuspielen. Als alles schon mit einem Hartberger Sieg rechnete, wurde aber zumindest diese Courage von Fortuna belohnt: Schiri Jäger interpretierte einen normalen Zweikampf zwischen Huber und Fröschl als Regelverstoß, Segovia glich vom Punkt zum 1:1 aus (81.).

Im Finish konnte auch ein indirekter Freistoß auf fünf Metern Hartberg nicht mehr retten: Dobers Schuss wurde auf der St. Pöltner Torlinie gestoppt.

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