WAC/St. Andrä verschenkt in letzter Sekunde den Sieg

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WAC/St. Andrä bleibt in der Ersten Liga weiterhin das Maß aller Dinge.

Trotz eines 3:3 (2:0) gegen den ersten Verfolger Austria Lustenau thronen die Kärntner an der Spitze.

Nach sechs Spielen halten die Wolfsberger bei 16 Punkten (5 Siege, 1 Remis).

WAC/St. Andrä - SC Austria Lustenau 3:3

Der WAC/St. Andrä hat am Montag im sechsten Match der laufenden Saison der Fußball-Erste-Liga erstmals Punkte liegengelassen. Die Kärntner mussten sich im aktionsreichen Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten Austria Lustenau mit einem 3:3 (2:0) zufriedengeben. Vor der Vereinsrekordkulisse von 3.250 Zuschauern gelang den Gästen in der 93. Minute in Unterzahl durch Jan Zwischenbrugger der Ausgleich. In der Tabelle führen damit die Kärntner weiter zwei Punkte vor den Vorarlbergern.

Nach ausgeglichenen 45 Minuten sahen die Hausherren bereits wie die sicheren Sieger aus, denn der WAC/St. Andrä ging dank purer Effizienz in der Chancenauswertung mit einer 2:0-Führung in die Pause. Zunächst traf Stephan Stückler nach Flanke des starken Manuel Kerhe aus acht Metern per Kopf ins linke Eck zum 1:0 (24.). Mit der zweiten Torchance für die Kärntner erhöhte der sträflich alleingelassene Jacobo nach Kerhe-Flanke mit einem sauberen Volleyschuss auf 2:0 (44.).

In der 49. Minute schoss Jacobo eigentlich schon das 3:0, sein Lattenpendler nach neuerlicher Kerhe-Vorlage landete knapp hinter der Torlinie. Doch Schiedsrichter Dieter Muckenhammer ließ weiterlaufen, woraufhin Christian Falk mit einem Kopfball an der Latte scheiterte. Innerhalb von zwei Minuten kehrte Lustenau dann ins Spiel zurück. Nach Pass von Sascha Boller schlenzte Gerald Krajic den Ball von der Strafraumgrenze zum 1:2 ins linke Eck (54.). Wenige Augenblicke später vollendete Boller einen energischen Durchbruch mit dem "Spitz" ins kurze Eck zum Ausgleich (56.).

Lustenau musste die letzten 25 Minuten in Unterzahl agieren, denn ausgerechnet der gebürtige Wolfsberger Christoph Stückler sah bei der Rückkehr in seine Heimat vom etwas kleinlichen Referee die Gelb-Rote Karte (64.). Mit einem Mann mehr auf dem Rasen ging der WAC/St. Andrä rasch wieder in Führung, Jacobo versenkte einen Freistoß aus 18 Metern zum 3:2 im Tor (66.). Philipp Vorraber vergab für die mutig weiterstürmenden Gäste die Riesenchance auf den neuerlichen Ausgleich (81.), dieser gelang dann aber Zwischenbrugger in Minute 93 zwischen die Beine von Goalie Christian Dobnik.

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