St. Pölten überholt den LASK

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St. Pölten gewinnt in der 16. Runde der Ersten Liga das Verfolger-Duell gegen den LASK (ein Spiel weniger) mit 1:0 und klettert auf Rang zwei.

Das Goldtor erzielt Segovia (79). LASK-Verteidiger Luckeneder sieht Rot (66.).

Liefering siegt nach Hwang-Doppelpack (2., 60.) bzw. Chabbi-Tor (47.) 2:1 gegen Austria Lustenau.

Schlusslicht FAC verliert gegen Wr. Neustadt nach 1:0 noch mit 1:2. Tore: Prskalo (49./Elfer); Sittsam (51.), Saurer (91.).

Kapfenberg gegen Austria Klagenfurt endet 1:1.

Der SKN St. Pölten hat im Schlagerspiel der 16. Runde den LASK 1:0 besiegt und damit den zweiten Platz erobert. Die Linzer liegen bei einem Spiel weniger zwei Punkte zurück und konnten damit aus dem Remis von Titelkonkurrent Wacker Innsbruck gegen Austria Salzburg (1:1) am Vortag kein Kapital schlagen.

SKN-Trainer Karl Daxbacher hatte seine Truppe vor dem Heimspiel wie sonst nur vor Auswärtspartien einkaserniert - seine so auswärtsstarke Truppe (18 Zähler) fuhr daraufhin den erst dritten Saisonheimsieg ein.

"Wenn das den Erfolg bringt, können wir das jede Woche machen", sagte SKN-Spieler Lukas Thürauer zu "Sky" nach der Partie, in der Daniel Segovia den Siegtreffer erzielte (79.). Die Oberösterreicher spielten ab der 66. Minute nach einer Notbremse von Felix Luckeneder zu zehnt.

Segovia trifft zum Sieg

Die Partie startete temporeich: Bereits nach fünf Minuten war Andreas Dober nach einem völlig verunglückten Ausflug von SKN-Torhüter Christoph Riegler gerade noch vor Nikola Dovedan am Ball.

In der Folge waren Großchancen rar, die besten Möglichkeiten resultierten weiter aus Fehlern der Hintermannschaften: Nach einem Patzer von LASK-Verteidiger Luckeneder stand Patrick Schagerl plötzlich allein vor Goalie Pavao Pervan, der in dieser Aktion Sieger blieb.

Nach dem Seitenwechsel erarbeiten sich die Linzer vorerst ein leichtes spielerisches Übergewicht. Bei einem schönen Solo des agilen, aber abschlussschwachen Dovedan fehlte einzig der Torerfolg, weil Tomasz Wisio den Ball gerade noch abfälschte. Auf der Gegenseite traf Manuel Hartl die Latte. Dann zog Luckeneder gegen den durchbrechenden Hartl die Notbremse.

Und schließlich verwandelte der im Zentrum sträflich vernachlässigte Segovia eine Hartl-Hereingabe zum 1:0. Die größte Ausgleichschance vergab Rene Gartler, der in der 89. Minute knapp am rechten Pfosten vorbei schoss.

In Grödig jubelte der FC Liefering über den sechsten Saisonheimsieg.

Doppeltorschütze Hwang Hee-chan erzielte seine Saisontore acht und neun (2., 60.). Seifedin Chabbi gelang der zwischenzeitliche Ausgleich für die Vorarlberger (47.).

Danach vergaben Hwang und Okugawa jeweils vermeintliche Vorentscheidungen für die "Jungbullen".

In Kapfenberg köpfelte Marco Perchtold den Ball aus zwei Metern zur frühen Führung ein (4.). Austria-Torhüter Filip Dmitrovic sah dabei nicht gut aus.

Nach knapp einer Stunde war wieder einmal Klagenfurt-Goalgetter Patrick Eler nach einer Hereingabe von Routinier Prawda zur Stelle und erzielte mit einer Direktabnahme seinen zehnten Saisontreffer (31.).

In der Folge fanden die beiden Torjäger Arimany und Rep auf beiden Seiten gute Chancen vor, es blieb aber beim Remis. Nach zuletzt fünf Heimniederlagen holten die Steirer wieder einen Punkt.

Wiener Neustadt bleibt weiter auf der Erfolgsspur. Mit dem 2:1-Last-Minute-Sieg über den Tabellenletzten FAC holten die Niederösterreicher 14 Punkte aus den vergangenen sechs Spielen. Dabei versagte das Schiedsrichterteam rund um Christopher Jäger einem FAC-Treffer von Furkan Aydogdu in der ersten Hälfte die Anerkennung wegen Abseits.

Nach dem Seitenwechsel ging der Letzte aber nicht unverdient in Führung. Gäste-Keeper Domenik Schierl legte FAC-Stürmer Danijel Prskalo im Strafraum. Der Gefoulte bejubelte nach seinem platziert ins linke Eck verwandelten Elfer sein erstes Tor im FAC-Dress (49.).

Wiener Neustadt antworte rasch: Armin Gremsl im FAC-Kasten streckte sich bei Florian Sittsams Kopfball-Bogenlampe vergeblich (51.). In der Folge hielt Schierl seiner Mannschaft gegen Stehlik und Terzic das 1:1 fest, dann traf Christoph Saurer in der Nachspielzeit zum Siegtreffer (91.).

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