Liefering stürmt an die Spitze

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Last-Minute-Sieg - Wacker lebt

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Liefering nach Sieg über St. Pölten Tabellenführer

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Liefering setzt sich mit einem 3:2-Erfolg gegen St. Pölten im Nachtrag-Spiel der 5. Runde an die Tabellenspitze der Ersten Liga.

Dovedan (4.) brachte die Gäste in Führung, doch die "Wölfe" drehten durch ein Eigentor von Gugganig (30.) sowie einem Kopfball-Nachschuss von Hartl (44.) die Partie. In Hälfte zwei wurde Liefering stärker und belohnte sich mit Toren von Roguljic (63.) und Pires (71.) selbst.

Nach Gelb-Rot gegen Laimer (80.) drängte St. Pölten auf den Ausgleich, blieb dabei aber erfolglos.

Die 5. Erste-Liga-Runde:

Liefering hat am Montag das Nachtragsmatch gegen St. Pölten auswärts 3:2 (1:2) gewonnen. Die Salzburger entschieden vor 2.200 Zuschauern ein packendes Offensivspektakel für sich und führen die Tabelle mit drei Punkten Vorsprung auf die ersten Verfolger Mattersburg und LASK an. St. Pölten folgt drei weitere Zähler zurück auf Platz vier.

Liefering legte einen perfekten Start hin, Martin Rasner traf für die Gäste flach ins rechte Eck zum frühen 1:0 (5.). Ein Eigentor von Lukas Gugganig bescherte den St. Pöltnern den Ausgleich zum 1:1 (30.), noch vor der Pause sorgte Manuel Hartl aus kurzer Distanz fürs 2:1 der leicht überlegenen Hausherren (44.).

Die Partie blieb auch in den zweiten 45 Minuten höchst unterhaltsam und nahm neuerlich eine Wende. Ante Roguljic traf ins linke Eck für die Lieferinger zum 2:2 (63.), nur acht Minuten später schloss Felipe Pires einen Lieferinger Konter zum 3:2 ab (71.). Die Lieferinger brachten die Führung trotz Gelb-Rot für Konrad Laimer (79.) über die Zeit und feierten bereits den fünften Auswärtssieg in Serie.

Kapfenberg kam gegen Horn bereits zum vierten Mal in Folge nicht über ein Remis hinaus, wartet weiterhin auf den ersten Saisonsieg. Die Hausherren agierten zu ineffizient, münzten ihre Überlegenheit vor der Pause nicht in Tore um.

Einen Freistoß von Marco Perchtold parierte Horn-Schlussmann Philip Petermann mit einiger Mühe (8.). Nach Seitenwechsel kamen dann auch die Niederösterreicher, die zuletzt mit 3:0 gegen Hartberg ihren ersten Dreipunkter eingefahren hatten, besser ins Spiel.

Die Lustenauer schossen sich gegen Hartberg nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge den Frust von der Seele. Emanuel Sakic traf nach einem Abpraller (16.), der erstmals in dieser Saison von Beginn an spielende Thiago nach Freistoßflanke von Christoph Stückler per Kopf (26.). Im Finish waren die eingewechselten Alexander Aschauer (74., 76.) und Dario Tadic (80.) sogar in Unterzahl erfolgreich. Daniel Wolf hatte wegen einer angeblichen Schwalbe zu Unrecht Gelb-Rot gesehen (73.).

Die Hartberg-Abwehr wirkte vor allem bei Flanken enorm unsicher. Hartbergs Daniel Gremsl hatte bereits in der Anfangsphase die Stange getroffen (10.). Näher kamen die Steirer ihrem ersten Saisontreffer aber nicht mehr. Das ernüchternde Torverhältnis nach fünf Spielen lautet 0:14. Alleine in den jüngsten drei Partien - allesamt empfindliche Niederlagen - kassierte das Team von Bruno Friesenbichler elf Gegentore.

Der LASK hatte gegen die Mattersburger mehr vom Spiel und wurde im Finish belohnt. Nach einem Querpass von Daniel Kerschbaumer drückte der eingewechselte Templ den Ball über die Linie. Damit endete Mattersburgs Torsperre nach saisonübergreifend 474 Minuten, einem Clubrekord in der zweithöchsten Spielklasse. Der 20-jährige Markus Kuster musste in seiner ersten Saison als Stammtorhüter erstmals hinter sich greifen.

Ivica Vastic hatte sich seine Rückkehr auf die Linzer Gugl wohl anders vorgestellt. Der Mattersburg-Trainer hatte seine aktive Karriere von 2005 bis 2009 beim LASK ausklingen lassen. Dieser verteilte aber keine Gastgeschenke, ließ durch Daniel Kogler schon vor der Pause eine Großchance aus (36.). Auch Radovan Vujanovic brachte den Ball mehrmals nicht im Tor unter. Auf der Gegenseite war nur SVM-Neuzugang Karim Onisiwo gefährlich.

Wacker Innsbruck hat den Bann gebrochen. Der Bundesliga-Absteiger fuhr am Freitag im fünften Anlauf den ersten Saisonsieg in der Fußball-Erste-Liga ein.

Die Innsbrucker rangen den FAC zu Hause mit 2:1 (0:1) nieder. Den entscheidenden Treffer erzielte Kapitän Alexander Hauser in der dritten Minute der Nachspielzeit. Die FAC-Führung durch Sascha Viertl (39.) hatte Andreas Hölzl ausgeglichen (61.).

Innsbruck ist damit zwar weiterhin Vorletzter, schloss aber nach Punkten zu St. Pölten (zwei Spiele weniger) und Kapfenberg auf. Kommenden Freitag geht es zum bisher noch torlosen Schlusslicht Hartberg. Der FAC kassierte seine erste Niederlage im Profifußball. Der Aufsteiger aus Wien-Floridsdorf hält nach fünf Runden bei sechs Punkten und liegt auf dem fünften Tabellenplatz.

Wacker startete ambitioniert, wirkte aber einmal mehr bei Standards unsicher. Prompt schlug Viertl nach einem Corner mit einem abgefälschten Versuch aus der zweiten Reihe zu. Es war der erste echte Torschuss des FAC. Die Innsbrucker kamen durch Ex-Teamspieler Hölzl zurück, der am langen Eck eine Flanke von Danijel Micic verwertete.

Im Finish schien der FAC dem Siegestreffer sogar näher, Patrick Haas und Arvedin Terzic brachten den Ball aber nicht im Tor unter. Dafür schlug auf der Gegenseite Hauser zu. Ein abgeblockter Freistoß von Vuleta fiel dem 30-Jährigen vor die Beine, dieser traf sicher ins lange Eck. Es war erst der dritte Saisontreffer der Innsbrucker - aber der bisher wichtigste.

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