St. Pölten remisiert bei Eindhoven-Generalprobe

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Der SKN St. Pölten hat sich bei der Generalprobe für das Europacup-Gastspiel beim niederländischen Topclub PSV Eindhoven mit einem Remis begnügen müssen.

Ein 2:2 (0:1) beim Kapfenberger SV gereichte den Niederösterreichern am Montagabend aber zur Tabellenführung in der Erste Liga. Die Tore erzielten Ronivaldo (34.) und Kelvin Nwamora (66.) bzw. Manuel Hartl (55.) und Daniel Segovia (86./Elfer).

Der FC Liefering hat am Freitag in der Schlussminute die Tabellenführung in der Fußball-Erste-Liga gerettet.

Pires erzielte im Heimspiel der zweiten Runde gegen Aufsteiger FAC in der 90. Minute den Treffer zum 1:1-Ausgleich.

Absteiger Wacker Innsbruck verspielte dagegen in der Schlussphase den Sieg gegen Austria Lustenau und ist Schlusslicht.

Auf den Plätzen zwei und drei folgen SV Mattersburg und der LASK, die sich in Horn bzw. gegen Hartberg jeweils mit einem torlosen Remis begnügen mussten.

Die Kapfenberger fuhren ihren ersten Saisonpunkt ein. Es hätten aber auch drei sein können. St. Pölten blieb phasenweise hinter den Erwartungen, wurde im Finish aber einmal mehr von Goalgetter Segovia gerettet. Der Spanier, der zuletzt auch in der Europa-League-Qualifikation gegen Botew Plowdiw (1:2 und 2:0) alle drei Tore erzielt hatte, war nach Foul an ihm selbst vom Elfmeterpunkt erfolgreich.

Ein erstes Kapfenberg-Tor durch Markus Felfernig wurde wegen Abseits aberkannt (24.). Zehn Minuten später lenkte SKN-Goalie Patrick Kostner einen Elfmeter von Ronivaldo zwar an die Stange. Der Ball sprang aber zum Brasilianer zurück, der den Nachschuss verwertete. Auf der Gegenseite kratzte Verteidiger Manfred Gollner einen Segovia-Schuss von der Linie (45.).

Durch einen Kopfball von Hartl gelang St. Pölten nach einem Corner der Ausgleich, Kapfenberg schlug aber durch den ebenfalls eingewechselten Neuzugang Nwamora zurück. Der Nigerianer traf mit einem sehenswerten Halbvolley aus mehr als 20 Metern. Das letzte Wort hatte Rückkehrer Segovia, der zuvor einige Großchancen ausgelassen hatte. Der Elfmeter war sein sechster Treffer im fünften Pflichtspiel dieser Saison.

St. Pölten übernahm nach der zweiten Runde die Tabellenführung - punktegleich mit Liefering, Mattersburg, Austria Lustenau und dem nächsten Ligagegner LASK. Bevor es kommenden Montag gegen den Aufsteiger aus Linz geht, steht am Donnerstag (19.00 Uhr) aber das nächste Highlight auf dem Programm. Dann geht es zum Drittrunden-Hinspiel der EL-Qualifikation nach Eindhoven.

Innsbruck, zum Auftakt in Mattersburg 0:2 unterlegen, sah im Schlager und West-Derby gegen Austria Lustenau schon wie der sichere Sieger aus. Die Tiroler führten bis zur 89. Minute mit 1:0, ehe Stückler (89.) und Tadic (96.) die Partie noch zugunsten der Vorarlberger drehten.

Trainer Michael Streiter hatte seine Mannschaft nach dem enttäuschenden Start an vier Positionen umgestellt. Das wirkte sich positiv aus. Die Tiroler bestimmten das Spiel und gingen auch verdient in Führung. Nach einem Outeinwurf von Hauser zog Hirschhofer von der Strafraumgrenze ab und traf zum 1:0 (10.). Der Stürmer hatte auch das 2:0 auf dem Fuß, verzog in der 22. Minute aber.

In der 50. Minute schwächten sich die Innsbrucker aber selbst. Vuleta musste nach zwei Fouls innerhalb von einer Minute mit Gelb-Rot vom Feld. Trotz Unterzahl hatten die Tiroler die Partie aber meist im Griff - bis zur 89. Minute.

Liefering erkämpfte sich auch erst in der Schlussphase einen Punkt. Die Salzburger hatten das Spiel gegen den FAC in der ersten Halbzeit sicher im Griff, ließen aber im Unterschied zum 3:0 zum Auftakt gegen Hartberg die Effizienz vor dem Tor vermissen.

Vielleicht auch, weil Torjäger Nils Quaschner fehlte. Der Stürmer, der in den jüngsten fünf Liga-Spielen stets getroffen hatte und in den letzten drei sogar doppelt, wurde befördert und in den Kader von Red Bull Salzburg für das Spiel gegen Wr. Neustadt berufen.

Dennoch hatte Liefering Chancen, bei der besten traf Savic nur die Stange (7.). Es sollte sich zu Beginn der zweiten Hälfte rächen. Herbst verlängerte einen weiten Einwurf von Duran per Kopf zur Führung der Floridsdorfer.

In der Folge hatten die Lieferinger eine Vielzahl hochkarätiger Chancen, doch auch der FAC hatte einige gute Möglichkeiten, die Partie für sich zu entscheiden. Doch dann schlug Pires zu.

Liefering musste sich nach saisonübergreifend sechs Siegen in Folge dennoch erstmals wieder mit einem Punkt begnügen, der FAC holte im zweiten Auswärtsspiel den zweiten Zähler.

Mattersburg war in Horn über weite Strecken die klar gefährlichere Mannschaft, hatte zu Beginn der zweiten Hälfte aber auch Glück, dass Casanova (50.) und Kröpfl (54.) ihre Top-Chancen nicht nutzen konnten. Im Finish vergab Casanova den Matchball für die Niederösterreicher (90.).

In Linz sorgte auch der erfolgreiche Einstand von Aufsteiger LASK in der Ersten Liga nicht für einen Massenansturm auf der Gugl. Nur 2.600 Zuschauer ließen sich die Partie gegen Schlusslicht Hartberg nicht entgehen. Die sahen von Beginn weg dominierende Athletiker, deren Manko nur der Abschluss war.

Fabiano und Vujanovic bei einer Doppelchance (5.) sowie Öbster mit einem Lattenschuss (6.) hätten die Linzer Athletiker früh in Führung bringen können, im Finish der ersten Hälfte vergab Fabiano neuerlich in bester Position (41.).

So ging es gegen die offensiv harmlosen Hartberger auch in der zweiten Hälfte weiter, den Matchball zum Sieg vergab Templ in der 82. Minute.

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