Nix is fix! Entscheidung vertagt

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Entscheidungen oben wie unten vertagt

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Der SV Mattersburg steht nach einem 2:0-Heimsieg am Freitagabend über den Kapfenberger SV praktisch als Meister der Ersten Liga fest.

Die Burgenländer haben vor der 36. und letzten Runde nicht nur drei Punkte Vorsprung auf den nicht aufstiegsberechtigten FC Liefering, sondern auch die um zehn Treffer bessere Tordifferenz.

Die Abstiegsfrage ist dagegen weiter offen, vier Clubs müssen noch zittern. Das bisherige Schlusslicht FAC feierte aber einen wichtigen 2:1-Sieg im Keller-Duell in Hartberg und verließ damit als nunmehriger Siebenter die Abstiegszone.

Hartberg ist nun wieder Letzter und punktegleich mit dem SV Horn, der eine 0:2-Heimniederlage gegen Liefering kassierte. Daneben muss auch noch Bundesliga-Absteiger Wacker Innsbruck als Achter nach einem 1:3 in Linz beim LASK um den Klassenerhalt zittern.

Austria Lustenau ist dagegen trotz der 0:2-Heimniederlage gegen St. Pölten nicht mehr in Abstiegsgefahr.

Mattersburg benötigte nur 15 Sekunden, um durch Toptorjäger Markus Pink in Führung zu gehen. Es war das schnellste Tor der laufenden Saison. In der Folge fand Kapfenberg zwar vereinzelte Chancen vor, doch die Burgenländer gaben die Partie nicht mehr aus der Hand.

Nach der Pause erhöhte dann Karim Onisiwo nach Vorarbeit von Höller und Pass von Farkas auf 2:0 (59.). Pink hält nun als Spitzenreiter der Torschützenliste bei 20 Saisontreffern, Onisiwo als erster Verfolger bei 16.

In der letzten Runde gastieren die seit sieben Runden ungeschlagenen Mattersburger am kommenden Freitag (19:30 Uhr) bei den Lieferingern.

Die jungen Salzburger gewannen dank Toren von Ante Roguljic (19./von Rusek unhaltbar abgefälscht) und des in der Pause eingewechselten Felix Adjei (80.) auch ohne sieben für die U20-WM abgestellte Spieler beim Abstiegskandidaten in Horn verdient.

Die akut abstiegsgefährdeten Niederösterreicher verabsäumten es, einen der wenigen Angriffe verwertbar in den gegnerischen Strafraum zu bekommen, und wurden stets rechtzeitig gestoppt. Damit braucht es am letzten Spieltag unbedingt einen Auswärtssieg in Innsbruck.

Obwohl die "Jungbullen" damit eine fünf Spiele andauernde, sieglose Serie beendeten, müssten sie damit das abschließende Heimspiel 5:0 gewinnen, um noch Meister in der zweithöchsten Spielklasse zu werden.

Im Keller-Duell ging Hartberg durch Danijel Prskalo (34.) in Führung und hätte unmittelbar nach der Pause auf 2:0 erhöhen müssen, doch Sencar scheiterte mit seinem Volley an der Latte.

Die Gäste aus Floridsdorf machten es besser und drehten durch Treffer von Mehmet Sütcü (55./per Kopf nach Haas-Flanke) und Patrick Haas (79./Abstauber) die Partie.

Der FAC hat damit nun im Heimspiel gegen LASK sein Schicksal in der eigenen Hand, während Hartberg in St. Pölten unbedingt gewinnen und auch noch auf Schützenhilfe der Linzer sowie ein Remis in Innsbruck hoffen muss.

Der Tabellenachte aus Tirol empfängt zum Abschluss den Vorletzten aus Horn, der nach der 17. Saisonniederlage zwei Punkte Rückstand auf die Innsbrucker hat und damit auch unter Siegzwang steht, um die Klasse doch noch zu halten.

Wacker hätte sich aber schon in der vorletzten Runde aller Sorgen entledigen können, gingen sie doch beim Tabellendritten in Linz durch einen Kopfball von Rene Renner (40.) in Führung.

Doch nach der Pause schwächte sich Wacker, da Tormann Pascal Grünwald nach einem Foul an Christopher Drazan wegen Torraubs vom Platz flog (57.).

Den fälligen Elfer verschoss zwar Radovan Vujanovic, der am neuen Tormann Julian Weiskopf scheiterte (60.), doch mit einem Mann mehr gelang dem LASK die Wende.

Drazan schoss den Ausgleich (66.), und ein Doppelpack von Niko Dovedan (70., 76.) entschied die Partie endgültig zugunsten der Linzer.

In Lustenau durften am Ende beide Teams über den Klassenerhalt jubeln.

David Stec (22./per Kopf) und Mario Mosböck (76.) sorgten mit ihren Treffern für einen verdienten Auswärtssieg von St. Pölten, der noch höher hätte ausfallen können.

Die Austria musste eine halbe Stunde zu zehnt auskommen, da der Brasilianer Jailson nach einem Tritt ausgeschlossen wurde (57.).

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